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23.Feb.2012 15:24:00 
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A
Account wird das Konto eines Netzbenutzers bei einem ISP oder in einem LAN genannt.
Es beinhaltet bei einem ISP u. a. den Zugang zum Internet, eine E-Mail-Adresse und weitere Leistungen. Es wird über eine Zugangs-ID erkannt und über eine Authentifizierung geschützt. Über den Account werden die Leistungen durch den ISP erfasst und abgerechnet.
ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line ist ein Übertragungsverfahren aus der DSL-Familie für hohe Bit-Raten über Kupferkabel, das mit nur einem Adernpaar auskommt und sich daher zum Betrieb über die vorhandenen Telefonanschlüsse eignet
Analog Analoge Signale ändern sich im Gegensatz zu den digitalen Signalen stetig, d.h., sie können in bestimmten Grenzen beliebige Werte annehmen. Analoge Signale (z.B. Sprache) müssen zur Übertragung in digitalen Netzen (z.B. in ISDN) in digitale Signale gewandelt werden (a/d-Wandlung); dabei kommt es immer zu Informationsverlusten. Digitale Signale zur Übertragung in analogen Netzen (z.B. übers POTS) per Modem in analoge Signale gewandelt werden (d/a-Wandlung).
APL Abschluss Punkt Linientechnik, die Stelle, an der das von aussen kommende Kabel meist über irgendwelche Verteiler auf die Hausverkabelung übergeht.
ARP Address Resolution Protocol ist ein Protokoll der zweiten Schicht (internet layer) des TCP/IP-Modells.
Es stellt über Netzwerk-Meldungen, so genannte Broadcasts, fest, in welchem Teil des Internet sich der Empfänger eines Paketes befindet.

In den Antworten des Broadcasts befinden sich alle IP-Adressen und ihre dazu gehörenden MAC Adresse des erreichbaren Subnet. Diese werden in der so genannten ARP-Tabelle gespeichert, die aus diesen Paarungen besteht. Solche Tabellen sind notwendig, da beide Adresse unabhängig von einander sind, sich also nicht mit einem Algorithmus berechnen lassen.

AS Autonomes System wird das eigenständige Netzwerk eines Betreibers bezeichnet.
Durch das Verbinden der AS untereinander entsteht das Internet. Die Zusammenschaltung zweier geschieht an einem Peering Point, vieler an einem CIX.
ATM

Asynchronous Transfer Mode (2-155 MBit/s).
Der asynchronous transfer mode (ATM) ist ein Verfahren zur Datenkommunikation, das auf einem einfachem verbindungsorientiertem Paketvermittlungsverfahren beruht. ATM ist gewissermaßen ein Resultat aus langjährigem Einsatz von leitungsvermittelnden und paketvermittelnden Netzen. Die kleinste vermittelbare Einheit bei ATM ist die Zelle (cell).

Wie paketvermittelnde Netze erlaubt auch ATM das Multiplexen mehrerer Verbindungen über eine physikalische Verbindungsleitung. Doch im Gegensatz zu X.25 erlaubt ATM keine Zellen variabler Länge, sondern schreibt eine feste Länge vor. Außerdem enthalten die Zellen keine vollständigen Adressangaben, sondern lediglich eine Verbindungsnummer, die allen ATM-Vermittlungsstellen auf der Route der Zellen bekannt sein muß. Diese Eigenschaft macht den verbindungsorientierten Betrieb aus: ATM-Kommunikation kann nur nach dem üblichen Verbindungsaufbau durch die Vermittlungsstellen stattfinden.

Authentifizierung ist die Ergänzung der Identifizierung mit ID durch einen weiteren individuellen Prozess.
Gebräuchlich ist die Authentifizierung mittels Passwort oder Chipkarte. In Zukunft werden biometrische Verfahren mit Erkennen von Fingerabdrücken, Augenhintergrund, Sprache oder Schrift an Bedeutung gewinnen.
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B
Backbone bezeichnet das Verbund-Netzwerk, das die einzelnen Netzwerke des Internet miteinander verbindet.
Es sind nationale und internationale Datenleitungen mit oft sehr hohen Bandbreiten. Als Datenübertragungsmedium werden hauptsächlich LWL verwendet.
Jedes Backbone hat Schnittstellen, CIX oder Peering Point genannt, zu anderen. Die wenigsten ISP haben wie DFN, UUNet oder Netsurf eigene Hochleistungsnetze, auch AS genannt. Die meisten mieten Kapazitäten, z. B. bei der Deutschen Telekom.
BBAE Breitband-Anschlußeinheit (ADSL-Splitter)
BIT ist das kleinste unterscheidbare Element eines Zeichens für einen Rechner.
Es hat nur zwei Zustände. Dargestellt wird es an/aus, 0/L oder bevorzugt 0/1. 8 bits, ein so genanntes Oktett, bilden 1 Byte.
BNC-Stecker Bayonet Neil-Concelman-Stecker: Übliche(r) Stecker/Buchse für Koaxialverkabelungen (RG58) bei Netzwerken. Aber auch im sonstigen HF-Bereich (Funk) findet man BNC-Stecker/Buchsen.
bps bits per second ist eine Maßeinheit für die Telekommunikation.
Bei der Übertragung in Netzwerken findet eine bit--serielle Übertragung statt. Deshalb ist die Geschwindigkeitsangabe bits pro Sekunde. Diese lässt sich nicht einfach durch acht teilen, um auf den Durchsatz an Byte zu kommen, da auf der einen Seite die Paket-Technik Ergänzungen an den Daten durchführt und zusätzlich bei der Übertragung mit einem Modem Startbit(s) und Stoppbit(s) die Anzahl erhöhen oder andererseits auch durch Komprimierung die Anzahl vermindert wird. Je nach Anzahl kommen die Erweiterungen für Kilo (Tausend, Kbps), Mega (Million, Mbps) usw. hinzu.
Broadcast wird eine Adressierungsart von Netzwerk--Protokollen genannt, bei der ein Paket gleichzeitig an viele, auch unbekannte Adressen versendet werden kann.
In Netzwerken wird dies z. B. dazu genutzt, Nachrichten an alle Netzteilnehmer zu versenden.
In Netzwerken, die mit Ethernet arbeiten, dient z. B. die MAC Adresse FF-FF-FF-FF-FF-FF für solche Nachrichten. Diese können auch von Protokollen initiiert werden, z. B. ARP.
Byte Informationseinheit, die aus einer festen Anzahl von Bits besteht. Ein Byte besteht aus 8 Bit und kann damit einen Wert zwischen 0 und 255 repräsentieren
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C
CAPI Common (ISDN) Advanced Programmer's Interface - übliche Schnittstelle zur Kommunikation mit einer ISDN-Karte
CIX Commercial Internet Exchange sind diejenigen Stellen, an denen die Betreiber von Backbones das Datenaufkommen für die Rechnungsstellung erfassen.
In Deutschland gibt es mehrere Stellen mit Übergabestellen zu anderen Backbones bzw. AS, u. a. in Frankfurt (DE-CIX) und München (ENOC, European Network Operators Centre von Cable & Wireless1). Ein weiterer Übergabepunkt heisst INXS (Internet Exchange System). Die meisten in Deutschland aufgerufenen internationalen Sites, z. B. aus den USA, gehen über diese Stellen.
Client wörtlich "Kunde", ein Rechner bzw. ein Programm, das einen Server benötigt, also zum Beispiel Clients in einem Netzwerk, die bei einem Server eingeloggt sind. Aber Client kann auch im Sinne von Clientprogramm gemeint sein, das sich in ein Serverprogramm einloggt. z. B : FTP-Clients in einen FTP-Server etc.
CM Modul Configuration Modul. Dies ist die "Steuereinheit" eines jeden Stingers, den der Provider im Feld hat. Der Provider hat hierüber die Möglichkeit, remote auf die Stinger zuzugreifen und diese zu konfigurieren und einzelne Ports (Kundenanbindung) zu verwalten
Crossover-Kabel hier: Twisted-Pair-Netzwerkkabel (gekreuzte Belegung am RJ45-Stecker) zum Verbinden von 2 Netzwerkkarten oder Hubs
CuDa Kupferdoppelader
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D
DE-CIX Deutsches Commercial Internet Exchange ist der größte Austauschpunkt in Deutschland.
Der in Frankfurt beheimatete CIX verbindet mehr als 80 AS miteinander, deren Pakete direkt untereinander getauscht werden können.
DHCP Dynamic Host Control Protocol
automatische Zuordnung der IP-Adresse, Subnet-Maske, DNS-Server-IP usw. in einem Netzwerk (TCP/IP) an einen Netzwerkknoten (z.B. Netzwerkkarte)
DLC Digital Loop Carrier
DNS Domain Name System bezeichnet einen hierarchischen Dienst auf Name-Server an zentralen Stellen des Internet.
Hier wird die vom Benutzer eingegebene URL in die benötigte IP-Adresse umgewandelt. Dazu dient eine verteilte Datenbank, in der Paarungen aus IP-Adresse und Domain-Bezeichnung enthalten sind. Um die Datenbanken zu begrenzen, ist das Internet in Zones eingeteilt. Ist eine Domain unbekannt, wird die Anfrage an den nächst höheren Name-Server weitergegeben, bis zu den 13 Root-Level-Server (A - M.ROOT-SERVERS.NET; root, engl. Wurzel).

Dabei hilft eine Cache-Technik, so dass beim zweiten Aufruf einer vorher unbekannten URL die IP-Adresse aus dem Cache entnommen werden kann. Das DNS ist seit Mitte der 80er Jahre Standard im Internet.

Domain wird die Bezeichnung eines Internet-Servers genannt.
Sie ist Bestandteil der URL. Meist handelt es sich um den Namen einer Firma, einer Organisation oder einer Person. Bei der URL www.adslhilfe.de ist adslhilfe die Domain-Bezeichnung. Der Hostname www wird i. d. R. vom Betreiber des Web-Servers vorgeschrieben bzw. ist durch ihn konfigurierbar.
Downstream wird der Datenstrom vom Netzwerk, wie z. B. einem PoP, zum Netzbenutzer genannt.
Je nach verwendeter Technik, Modem, ISDN, ADSL usw., ergeben sich erhebliche Unterschiede in der Bandbreite.
DSLAM Digital Subscriber Line Access Multiplexer nennt sich eine Einrichtung, die in Verteilereinrichtungen mehrere ADSL-Anschlüsse vereinigt und auf eine gemeinsame Leitung verdichtet bzw. für den Downstream diesen Vorgang umkehrt.
In den Netzknoten vereinigt ein DSLAM die Aufgaben von Splitter und ADSL-Modem in einem Gerät.

Sie splittet die Sprache von den Daten und leitet sie an das POTS oder ISDN bzw. an ATM, Frame Relay oder ein IP-basiertes Netzwerk weiter. Ein DSLAM muss mit dem ADSL-Modem beim End-Benutzer harmonisieren.

DSL Digital Subscriber Line ist ein Verfahren zur digitalen breitbandigen Nutzung von Telefonleitungen im Anschlussbereich der Nutzer; allgemein als xDSL bezeichnet. Gegenüber ISDN mit max. 128 kBit/s (2 B-Kanäle) kann die derzeitige ADSL-Variante der Telekom (T-dsl) 768 kBit/s übertragen.
DUN DialUp Networking ist die notwendige Software, um mit Microsoft Windows eine Verbindung über Telefonleitungen zu einem Netzwerk, z. B. dem Internet, herzustellen.
Bei der Verwendung des Assistenten „Neue Verbindung erstellen” werden das gewünschte Verbindungsgerät, z. B. ein bereits installiertes Modem, und die Telefonnummer des ISP eingetragen. In den Eigenschaften des erstellten Icons können weitere Einstellungen, u. a. Benutzername und Passwort, gemacht werden.
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E
Email Der E-Mail-Dienst (ursprünglich "Netzwerkpost" genannt) ist heute einer der wichtigsten Dienste im Internet. Er ist aber nicht an das Internet gebunden und häufig auch in anderen Netzwerken verfügbar. Ursprünglich zum Versenden reiner Textnachrichten im ASCII-Format entwickelt, erlauben die E-Mail-Programme von heute (mit Hilfe ergänzender Techniken!) auch das Versenden bzw. Empfangen von Umlauten.
Ethernet Klassisches Netzwerk für lokale Netzwerke (LAN) für Geschwindigkeiten von 10mbps-1000mbps
Ethernet-Adresse Die Ethernetadresse oder auch MAC-Adresse unterscheidet jede einzelne Netzwerkkomponente voneinander und muss in einem Ethernetnetzwerk eindeutig sein (6 Bytes, z.B. 00 20 33 02 03 1D).
Ethernet-Karte Netzwerkkarte fürs Ethernet
EVZ EndVerZweiger, ein Beispiel für einen APL
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F
Fastpath ist das Abschalten der sonst bei einer Verbindung über ADSL genutzten Fehlerkorrektur.
Besonders bei Online-Spielen, die auf eine schnelle Reaktion angewiesen sind, fällt die sonst übliche Fehlerkorrektur, Interleaving genannt, negativ auf. Sie führt zu längeren Ping-Zeiten, was eine zügige Spielehandlung behindert.
Andere Anwendungen, bei denen der Ausfall von Paketen bemerkt wird, wie z. B. Video-Streams, profitieren eher von der Fehlerkorrektur, da Aussetzer vermieden werden können.
Mit steigender Entfernung zwischen den ADSL--Knoten und den Vermittlungsstellen erhöht sich die Fehlerrate, so dass fast nur in Großstädten eine tolerierbare Fehlerrate entsteht.
FAQ Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen)
FTP File Transfer Protocol
übliches Protokoll für Dateitransfer beim TCP/IP (Internetprotokoll)
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G
GAN Global Area Network bezeichnet ein weltweit organisiertes Netzwerk. Für die Datenübertragung werden alle vorhandenen technischen Möglichkeiten, wie Satelliten etc., genutzt.
Gateway werden Kopplungseinheiten zwischen dem Netzwerk des ISP und den Backbones genannt.
Dazu werden alle Systeme gezählt, die mehr als die ersten drei Schichten des OSI-Modells behandeln können. Grundsätzlich ist es ein System, das an der Verbindungsstelle zwischen zwei topologisch und technisch völlig unterschiedlichen Netzwerken steht. Es übernimmt die Anpassung, z. B. der Pakete, an das jeweils benötigte Protokoll des anderen Netzes.
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H
Hacker Sagenumwobene Gestalt aus der Bit-Und-Byte-Mythologie
• Unwidersprochen entstammt der Begriff des Hackers aus den Laboren des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Dort wird der Begriff "Hack" noch heute für einen technischen Kunstgriff verwendet. (Aber auch jeder Computer-Nutzer ist insofern ein Hacker, als er auf der Tastatur herumklopft / draufrumhackt.)

Laut Steven Levy, Autor des Buches "Hackers - Heroes of the Computer Revolution", definieren sich Hacker über das Ziel, zu einer freieren und gerechteren Welt beizutragen. Dazu sollten in erster Linie der uneingeschränkte Zugriff auf Informationen und immer leistungsfähigere Netzwerke und Rechner dienen. "Cracker" werden dagegen landläufig als eigennützige Eindringlinge in Computersysteme bezeichnet.

Diverse Aktivisten bezeichnen sich als "White Hat Hackers". Wenn es aber Hacker mit "weißer Weste" gibt, muss es auch welche mit langen und schmutzigen Fingern geben, sogenannte "Black Hat Hackers" also. Vielerorten wird folglich "Hacker" als Oberbegriff für alle Arten von Einbrecher im Cyberspace verwendet.

Die Motive der Angreifer sind also sehr unterschiedlich:

  • Während es einigen nur darum geht, auf Sicherheitslücken hinzuweisen,
  • spionieren andere die Daten ihres Opfers aus oder zerstören wichtige Informationen.

Die "sportlichen" Hacker geben sich nach ihren Aktionen zumeist zu erkennen, indem sie etwa auf gehackten Internetseiten Grüße hinterlassen oder in der Szene über ihre Taten berichten. Auch der legendäre Chaos Computer Club (CCC), Hamburg, oder die Bayerische Hackerpost, München, betreiben "social hacking" - und tun dieses, um Mängel beim Datenschutz von Firmen und Behörden aufzuzeigen  (manchmal sogar auch im Auftrag der attackierten Firmen).

Handshake Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluss über die serielle Schnittstelle, also beispielsweise zwischen Computer und Modem oder auch zwischen zwei Modems, kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen einem Hardware- und einem Software-Handshake. Ersteres schaltet eine bestimmte Leitung (RTS/CTS) am seriellen Anschluss, um den Datenfluss anzuhalten oder zu starten. Zweiteres benutzt in den Datenstrom eingefügte Steuerzeichen (XON/XOFF), beziehungsweise Hayes- und AT-Befehle.
HDSL High-Bit-Rate Digital Subscriber Line gehört zur Gruppe der DSL.
Es bietet eine Transferleistung von 2 Mbps Downstream als auch Upstream.
HTML Hypertext Markup Language:
Format (keine Programmiersprache) zur Darstellung von Internetseiten im WWW
HTTP Hypertext Transfer Protocol
klassisches Protokoll des WWW
Hub Netzwerkverteilungspunkt für Ethernet/Fastethernet/Gigabit-Ethernet
HVT Hauptverteiler
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I
ICS Internet Connection Sharing = Internetverbindungsfreigabe ist ein seit Windows 98SE ins Betriebssystem integrierter "Router". Man findet ICS in Windows 98SE, ME (Millennium Edition) und Windows 2000. Für die Benutzung von ICS ist allerdings das Teilnetz 192.168.0.* zwingend.
ID Benutzername wird der Name genannt, unter dem sich ein Netzwerk-Teilnehmer bei seinem Account anmeldet.
Die ID kann entweder bei der ersten Anmeldung bei einem ISP frei gewählt werden oder sie wird aus einer Kombination des Vor- und Nachnamens vorgeschlagen. Im LAN vergibt der System-Administrator die ID nach vorher festgelegten Regeln, z. B. erster Buchstabe des Vornamens und bis zu sieben Buchstaben des Nachnamens. Die ID bleibt i. d. R. bis zum Kündigen des Accounts unverändert.
Interleaving Dieses "Interleaving" kommt bei der Kommunikation zwischen dem ADSL Modem und der Vermittlungsstelle zum Einsatz. Es soll dafür sorgen, dass bei Störungen auf der Leitung zur Vermittlungsstelle trotzdem eine hohe Datensicherheit gewährleistet ist. Datenpakete werden bei diesem Verfahren in veränderter Reihenfolge im "Reissverschluss"-Verfahren übertragen, wobei Störsignale von der Vermittlungsstelle erkannt und beseitigt werden können.
Die Geschwindigkeit der Datenübertragung insgesamt wird dadurch nicht beeinflusst aber leider wird der PING schlechter. Und dieser PING ist bei online Spielen sehr wichtig.

Interleaving erhöht die Antwortzeiten um einen mit 2 multiplizierten Zeitfaktor, da die Strecke, auf der das Interleaving wirksam wird, zweimal durchlaufen wird. Je höher der Zeitfaktor, desto mehr Fehler können korrigiert werden. Je kleiner dieser ist, desto geringer sind die Antwortzeiten. "Fast Path" bedeutet, dass kein "Interleaving" verwendet wird.
Internet Das Internet ist das weltweit größte Computernetzwerk, das aus vielen miteinander verbundenen Netzwerken und auch einzelnen Ressourcen besteht. Zu den wichtigsten Leistungen des Internets - man spricht auch von "Diensten" - gehören
  • die elektronische Post (E-Mail),
  • hypertextbasierter Content - also Inhalte - mit entsprechenden Suchdiensten (WWW),
  • Dateitransfer (FTP) und
  • Diskussionsforen (Newsgroups).
INX Internet Exchange nennt sich ein neuer CIX, der in Hamburg durch den ISP Point Of Presence aufgebaut wurde.
Seit Anfang 2000 entlastet er DE-CIX in Frankfurt mit einer Bandbreite von 300 Mbps.
IP Internet Protokoll
ist ein Protokoll der zweiten Schicht (internet layer) des TCP/IP-Modells.
Es sorgt für die Übertragung von Datagrammen von einer Quelle zu einem Ziel. Die Identifizierung der Beteiligten geschieht an Hand der IP-Adresse. Eine weitere Aufgabe ist das Aufteilen und das anschließende Zusammensetzen der Datagramme, wenn zwischendurch ein Netzwerk mit kleinerer Paket-Größe passiert wird.

In einem Feld von 8 bits des IP-Header ist die Information gespeichert, welches Protokoll auf der nächsten Schicht (host-to-host layer) benutzt wird.

IP-Adresse
(Standard, IPV4)
eine 4*8=32bit Dualzahl, auch dargestellt durch 4 einzelne Bytes, z.B. 195.20.3.2 (durch Punkte abgetrennt)
Über eine sogenannte Subnet-Mask z.B. (255.0.0.0) wird definiert, welche Bits der IP-Adresse zu einem Teilnetz und welche Bits zu einem einzelnen "Rechner" gehören. Eine IP-Adresse kann also auf unterschiedliche Weisen mittels der Subnet-Maske interpretiert werden (weniger Teilnetze/mehr Rechner pro Teilnetz oder mehr Teilnetze/weniger Rechner pro Teilnetz).

Neben den IP-Adressen fürs Internet reserviert man IP-Adreßbereiche für private Netzwerke: 
10.0.0.0 - 10.255.255.255
172.16.0.0 - 172.31.255.255
192.168.0.0 - 192.168.255.255

In den meisten Fällen werden im Internet nicht die "reinen" IP-Adressen benutzt (schwer zu merken) sondern symbolische Bezeichnungen wie z.B. giga.de [195.145.119.94], die durch DNS wieder "aufgelöst" werden.

IPv6 Internet Protocol Next Generation ist die in der Entwicklung befindliche nächste Version des IP.
Eine der Änderungen gegenüber der aktuellen Version 4 ist die Vervierfachung der IP-Adresse auf 128 bits. Dadurch können 3,40282e38 mögliche Adressen gebildet werden. Die Erweiterung ergibt aus den zukünftigen Anwendungen, bei denen IP-Adressen benötigt werden, z. B. WAP-Mobil-Telefone, Kühlschränke usw.
IPX/SPX Netzwerkprotokoll, das früher bei Novell verbreitet war. Heute findet man IPX unter anderem noch bei einigen Spielen alternativ zu TCP/IP
IRQ Interrupt Request
hier gemeint: Unterbrechungsanforderung einer Hardwarekomponente, unterschieden in ganzen Zahlen bis 15 (z.B. IRQ=4 für COM1  etc.)
ISA Abkürzung für "Industrie Standard Architecture"
Von IBM eingeführtes standardisiertes Bussystem für den AT-Bus - der Klassiker unter den Bus-Systemen: die langen, schwarzen Steckerleisten sind für herkömmliche Einsteck-Karten geeignet und werden in der Regel mit 8,33 Megahertz betrieben. Plug & Play ist unter WINDOWS 95 nur mit Einschränkungen möglich.
Neue Rechner haben höchstens noch drei ISA-Slots und ansonsten PCI-Slots für den PCI-Bus.
ISDN Integrated Services Digital Network ist ein internationaler Standard, der u. a. von der Deutschen Telekom angeboten wird.
Anstelle der immer noch verwendeten Technik der analogen Telefonleitungen wird das Gesprochene in binäre Werte umgewandelt (also 0 oder 1). Das bedeutet für Rechnerdaten, dass die sonst notwendige Umwandlung durch ein Modem entfällt. Daten werden mit einer Transferrate von 64 Kbps übertragen.

Ein Basisanschluss der Deutschen Telekom beinhaltet zwei Nutzkanäle, den so genannten B-Kanälen, zu je 64.000 bps und einen Steuerkanal, dem so genannten D-Kanal, mit 16.000 bps.

ISDN-NTBA siehe NTBA
ISP Internet Service Provider (oder auch kurz Provider), wird u.a. für Interneteinwahl benötigt, weil er Internetaccounts (Internetzugänge) zur Verfügung stellt. Der ISP ist Vertragspartner für viele moderne Internetdienste/angebote und sonstige Online-Angebote
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J
Jargon File Dictionary des Internet-Slangs
Hier werden Begriffe rund ums Netz und den Computer in häufig ironischer Weise definiert (www.ccil.org/jargon).
Junk-Mail Unerwünschte Daten; meist Werbe-Botschaften via E-Mail (siehe auch SPAM)
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K
KB / KByte Abkürzung für "KiloByte"
1 Kilobyte = 2 hoch 10 Bytes = 1024 Bytes.
KVZ Kabelverzweiger. Dies ist ein Verteiler der Deutschen Telekom AG, über den die Kupferdoppelader (CuDA) eines Kunden läuft.
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L
LAN Local Area Network (Lokales Netzwerk)
LANCAPI CAPI-Schnittstelle, die durch einen CAPI-Server einem LAN zur Verfügung steht, auch NETCAPI oder Multi-CAPI genannt
Latenzzeit Die Verweilzeit der Pakete in einem Netzwerkknoten bis sie bearbeitet und weitergeleiet worden sind
LIM Karte In jedem Stinger sind eine oder mehrere LIM-Karten mit jeweils 48 Ports für Kundenanbindungen.
LWL Lichwellenleiter sind die gebräuchlichen Leitungen für Backbones (geworden).
Dabei werden mit Hilfe des WDM über typischerweise 96 Wellenlängen bzw. Kanälen auf einer Faser Datenübertragungsraten von je 10 Gbps erreicht. Unter Laborbedingungen wurden bereits über 3,3 Tbps erreicht.

Dabei handelt es sich um dünne Fasern aus Glas oder Kunststoff, die in ihrem Innern Licht von einer Stelle zu einer anderen übertragen. Dazu wird der ca. 0,1 bis 0,4 mm im Durchmesser große Kern von einem Mantel (ca. 0,1 bis 0,5 mm Durchmesser) umgeben, der eine kleinere Brechzahl hat als der Kern. Dadurch wird erreicht, dass das Licht nicht austreten kann sondern durch Totalreflexion in der Faser verbleibt.

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M
MAC-Adresse Media Access Control Address
wird die eindeutige Hardware-Adresse in einer NIC genannt.
Diese wird vom Hersteller unveränderlich in das ROM eines Adapters für Ethernet und Token Ring gebrannt. Die Einträge, deren ersten drei Bytes durch den OUI gebildet wird, werden weltweit einmalig vergeben.

In IEEE--802-konformen Netzwerken nach dem OSI-Modell wird die Sicherungsschicht (data link layer) in zwei Unter-Schichten (engl.: sub layer) geteilt, der LLC Schicht (logical link control layer) und der MAC Schicht (media access control layer). Die MAC-Schicht ist direkt mit dem Netzwerk-Medium verbunden und benötigt eine eindeutige Kennzeichnung zur korrekten Adressierung. In TCP/IP--Netzwerken übernimmt das ARP die Abbildung der IP-Adresse auf die MAC-Adresse.

Ein Ethernet-Karte benutzt ein 6 Byte-lange Adresse. Die beiden niedrigstwertigen bits werden für besondere Adressierungen benutzt. So ist das niedrigste für die Kennzeichnung einer Unicast (binär 0) oder Multi- bzw. Broadcast-Nachricht (binär 1) genutzt. Das vorletzte steht für die Kennzeichnung, ob die folgende bits mit dem Standard des IEEE konform sind, der binäre Wert 0 steht dabei für global, 1 für local.

MAN Metropolitan Area Network bezeichnet ein auf ein Stadtgebiet beschränktes Netzwerk, das die vorhandene Infrastruktur von Elektrizitäts-, Wasser- und sonstigen im Stadtgebiet tätigen Organisationen für die Übertragung von Daten nutzt.
Media Converter oder auch Medienkonverter, Gerät zum Verbinden unterschiedlicher Netzwerkkabel-Typen, z.B. Koaxialkabel mit Twisted-Pair-Kabel beim Ethernet
Modem ist ein Kunstwort aus den Begriffen Modulation und Demodulation.
Es handelt sich um eine Vorrichtung, die die digitalen Daten eines Rechners in die analoge Form (Töne bestimmter Frequenzen) für die Datenübertragung über das POTS umwandelt und umgekehrt. Die erreichbare Geschwindigkeit für die Übertragung liegt im Moment bei maximal 56 Kbps (V.90).
MRU Maximum Receive Unit ist der Wert für die Größe der Pakete, die empfangen werden können.
Es ist der Gegenwert zum MTU am empfangenden Knoten. Sender und Empfänger einigen sich auf den kleineren Wert von MTU und MRU, was bei Unterschieden dazu führen kann, dass der Sender erst Fragmente bilden muss. Dies führt zu Verzögerungen.
MSDUN Microsoft DialUp Networking (Windows DFÜ-Netzwerk)
MTU Maximum Transmission Unit oder auch Maximum Transfer Unit
eine obere Schranke für die Paketgröße in einem TCP/IP-Netzwerk, der typische maximale MTU-Wert bei einer PPPoE-Verbindung ist 1492 (bytes), was sich daraus ergibt, daß vom MTU-Ethernet-Maximalwert 1500 (bytes) noch 8 Bytes für PPPoE abgezogen werden müssen
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N
Name Server wird die für das DNS zuständige Server-Software genannt.
Grundsätzlich besteht diese aus zwei Komponenten, dem Resolver und der DNS-Datenbank.

Von Clients gesandte Anfragen enthalten symbolische Namen, z. B. www.adslhilfe.de, der Domain. Das Ergebnis ist die dazu gehörende IP-Adresse, z. B. 213.191.74.85, die wieder an den Client zurück geschickt wird. Enthält die Query eine IP-Adresse, wird an Hand eines Reverse Mapping die symbolische Adresse als Ergebnis geliefert.

NAT Network Address Translation ist das Umsetzen von internen IP-Adressen eines Intranets bei Zugriff auf externe.
Für ein Intranet stehen IP-Adressen zur Verfügung, die nicht an das Internet weitergegeben werden dürfen. Der Router oder die Firewall übernimmt die 'Übersetzung' und verteilt die ankommenden Pakete auf die anfordernden Knoten. Dadurch wird nur eine externe IP-Adresse benötigt.
Ein weiterer Aspekt ist der Schutz der internen IP-Adressen vor Angriffen von Außen. Da die internen nicht erreichbar sind, können sie nicht für Hacker als Angriffsziel dienen.
NETBEUI Netbios Extended User Interface (einfaches, schnelles Netzwerkprotokoll für Windowsnetzwerke)
Netzwerk ist ein räumlich verteiltes System von Rechnern (Server und Client), Steuereinheiten (Router usw.) und anderen peripheren Geräten (Drucker usw.).
Sie sind über Datenübertragungseinrichtungen und dazu gehörenden Wegen, wie Kabel oder Funk, miteinander verbunden.
Je nach Ausdehnung werden LAN, WAN, MAN und GAN unterschieden.
Netzwerkkarte Hardware (Karte) zur Kommunikation in einem Netzwerk. Netzwerkkarten im Ethernet/Fastethernet/Gigabit-Ethernet nennt man auch kurz Ethernetkarten
Newsgroup Newsgroups entsprechen globalen schwarzen Brettern - davon gibt es mehr als 80.000 weltweit und mindestens 1.000 in deutscher Sprache. Interessengemeinschaften formieren sich hier innerhalb von moderierten oder unmoderierten Newsgroups, um Informationen, Kommentare, Kritiken oder Meinungen auszutauschen. Während bei moderierten Newsgroups ein Moderator entscheidet, welche Nachricht in einer Newsgroup veröffentlicht wird, werden bei einer unmoderierten Newsgroup alle Nachrichten automatisch an die gesamte Gruppe verschickt.
NIC Network Interface Card = Netzwerkkarte
NNTP Network News Transfer Protocol
übliches Protokoll der Newsgroup-Server (news:/....)
NSP Network Service Provider ist die Bezeichnung für die Betreiber der Backbones, wie z. B. in Deutschland Deutsche Telekom , Nacamar und XLink.
NTBA, ISDN-NTBA Network Termination (ISDN) Basic(rate) Access oder auf deutsch:
Netzwerk Termination Basisanschluß oder kurz NT (ISDN-Netzabschlussgerät)
NTBBA Netzwerkterminationspunkt Breitbandanschluss ist eine bei ADSL notwendige Einheit zwischen dem Splitter und einem Rechner oder einer Kopplungseinheit.
Da in dieser Einheit die Modulation für das Aufteilen auf die verschiedenen Frequenzen bzw. die Demodulation für das Zusammenfassen der Signale stattfindet, wird bei der allgemein gebräuchlichen Bezeichnung das Kunstwort Modem verwendet. Das vom Endanwender genutzte Gerät wird auch ATU-R (ADSL Transmission Unit Remote) genannt.
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O
ONKz Ortsnetzkennzahl. Dient in der Fernvermittlung der eindeutigen Identifizierung von Ortsnetzen, damit diese von anderen Ortsnetzen erreicht werden können. Wird in der Umgangssprache oft auch als "Vorwahl" bezeichnet.
OVSt Ortsvermittlungsstelle oder Endvermittlungsstelle. Lokaler Knotenpunkt im öffentlichen Telekommunikationsnetz, an dem Endteilnehmer direkt angeschlossen sind. OVSt können Anschlüsse für analoge Teilnehmer und ISDN-Teilnehmer bereitstellen.
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P
PCI-Bus Abkürzung für "Peripheral Component Interconnect Bus"
Am großen Erfolg des von IBM, INTEL und Microsoft entwickelten Standards für DOS- bzw. WINDOWS- Rechner haben die Erweiterungssteckplätze einen beträchtlichen Anteil. Sie erlauben es jedem PC-Besitzer, sein Gerät nach Wunsch und Bedarf mit genormten Hardware-Erweiterungen zu ergänzen. Die im ursprünglichen IBM-PC eingeführten ISA-Steckplätze ("Industry Standard Architecture") erwiesen sich jedoch im Laufe der Zeit als technisch überholt. Ihre Taktfrequenz von 8,33 Megahertz war ebenso anachronistisch wie die damit erreichbare Übertragungsrate von rund vier Megabyte pro Sekunde. Dieser Wert ist zwar im Vergleich mit Telekommunikations- Übertragungen hoch, aber geradezu lächerlich für den Datentransfer schneller Grafik- oder Netzwerkkarten. Auch die ISA-Datenbreite von 16 Bit passt nicht mehr zu modernen 32-Bit-Prozessoren.
Peering Point wird die Verbindungsstelle zwischen den Backbones zweier NSP genannt, die zur Erfassung des Datenvolumens und damit zur Rechnungsstellung dient.
Peer-to-Peer-
Netzwerk
gegenseitiges Benutzen freigegebener Verzeichnisse/ Dateien/ Drucker ohne Server/ Client- Architektur: eine übliche Methode, um in einem kleinen Netzwerk vorhandene Netzwerkressourcen gemeinsam zu benutzen. Auch üblich in kleinen UNIX-Netzen unter NFS durch gegebene und genommene Verzeichnisse einzelner Hosts
Ping Abkürzung für "Packet Internet Groper" (to grope = tasten, herumtappen) kleines (TCP/IP-) Programm, um die Erreichbarkeit von Computern im Internet oder anderen Netzwerken zu testen. Es schickt dazu ein Signal an den Zielrechner und zeigt an, wie lange es dauert, bis das erhoffte "Echo" zurückkommt - ähnlich wie beim Sonar eines U-Bootes. Das hat dem Programm letztlich auch seinen Namen gegeben.

Die Idee für das Programm hatte Mike Muuss im Dezember 1983, also lange bevor die Öffentlichkeit das Wort "Internet" je gehört hat. Anlass für die Erfindung war ein Netzwerkproblem; das Programm wird von Spezialisten auch heute noch regelmäßig benutzt. Sogar Hacker haben dafür eine Einsatzmöglichkeit gefunden: Sie haben die Signale so modifiziert, dass damit fremde Rechner blockiert werden können.

Der Internet-Pionier Mike Muuss ist im November 2000 bei einem Autounfall gestorben. Sein Programm "ping" aber ist auf fast allen Computern der Welt installiert. Muuss hat als einer der ersten das Potenzial einer weltweiten Rechnervernetzung erkannt hat.

POI Point of Interconnection
Übergabe-/Zusammenschaltungspunkt zwischen den Netzen verschiedener Anbieter.
PoP Point of Presence werden die Zweigstellen der ISP genannt, die vor Ort die Einwahl in das Internet ermöglichen.
Oft sind sie mit zusätzlichen Internet-Servern für Proxy, E-Mail usw. ausgestattet.
POP3 Post Office Protocol ist ein Protokoll, dass es dem Benutzer erlaubt, seine E-Mail von einem Mail-Server auf seinen Rechner zu laden.
Dazu werden ankommenden E-Mails in einem „Postkorb” auf einem Server solange gespeichert, bis der Benutzer sie auf seinen lokalen Rechner lädt. Aktuell ist die Version 3 (POP3).
Port nennt sich die Bezeichnung einer Schnittstelle, die einem Server im Internet zu erkennen gibt, welcher Internetdienst für eine ankommende Nachricht genutzt werden muss.
So haben die verschiedenen Dienste bzw. deren Protokolle unterschiedliche Anschlüsse: FTP 20 und 21, TP 23, SMTP 25, IGP 70, HTTP 80, IRCP 194 etc. Wird nicht der Standardanschluss benutzt, wird er an die URL angehängt, z. B. http://www._ _ _.com:8000. Bildlich ist die IP-Adresse die Hausnummer, der Anschluss die Raumnummer.
POTS Plain Old Telephone Service
bezeichnet das 'alte' analoge Telefonsystem
PPP Point-to-Point Protocol, Protokolle zur Verbindung von LAN und WAN
PPPoE PPP over Ethernet ist das verwendete Protokoll bei einer Verbindung über ADSL zum Internet.
Bei ADSL handelt es sich technisch gesehen um eine Standleitung, also eine permanente Verbindung. Diese werden i. d. R. nach übertragenem Volumen abgerechnet. Dem gegenüber werden private Internet-Anschlüsse zeitabhängig abgerechnet. Damit das auch bei ADSL angewendet werden konnte, wurde ein neues Protokoll entwickelt, PPPoE, das auf zwei akzeptierte Standards basiert, PPP und Ethernet.

Dazu wird das ADSL-Modem, das nach dem so genannten Splitter geschaltet wird, mit dem Rechner über Ethernet verbunden, d. h., der Rechner benötigt zwingend eine NIC. Anders als im LAN ist keine Punkt-zu-Mehrpunkt- sondern eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung realisiert. Darüber wird dann die Verbindung mit PPP geregelt, z. B. Identifizierung und Authentifizierung, Erfassung der Zeiten für die Rechnungsstellung, Bereitstellung der Internetdienste usw.

Protokoll meint hier Vereinbarungen über die Art und Weise, wie Daten zwischen verschiedenen Rechnern ausgetauscht werden, quasi die Sprachen der Rechner.
In Netzwerken mit unterschiedlichen Plattformen (auch heterogene Netze genannt) wie dem Internet, kann der Austausch von Daten nur auf einer gemeinsamen Basis statt finden. Diese Basis bilden Protokolle. Die verschiedenen Betriebssysteme greifen auf definierte Schnittstellen zu, z. B. über Ports oder Sockets, und liefern bzw. holen Daten ab.
Proxy ist eine Software, die auf Rechnern an der Schnittstelle von Internet und Intranet oder auch bei ISP installiert ist.
Sie dient u. a. dazu, einmal aufgerufene Dateien in einem Cache zwischenzuspeichern, um bei einem weiteren Aufruf diese schneller bereitzustellen. Zusätzlich wird dadurch das Datenvolumen auf den Backbones des Internet vermindert.
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Q
QoS Quality of Service ist das Aufrechterhalten einer Verbindung bei gleich bleibender Qualität.
Dies wird bei paketvermittelden Netzwerken durch die Vergabe von Prioritätsstufen erreicht. Für das Internet versucht das ATM-Forum in Zusammenarbeit mit IETF und IEEE dies für ATM und IP einzuführen. Bei Streaming-Techniken und Internet Telefonie sind dies Voraussetzungen für eine gleichbleibende Übertragung. QoS ist Bestandteil von IPv6.
Quad Eine Internet-Adresse (IP) besteht aus vier Quads, die mit einem Punkt voneinander getrennt sind (etwa 194.211.111.123).
Query (engl. [An-] Frage) ist eine Abfrage an eine Datenbank.
Zur Standardisierung hat die von IBMentwickelte Datenabfragesprache SQL (Standard Query Language) beigetragen.

Da Suchmaschinen ihre Informationen in Datenbanken hinterlegen, ist ein Suchauftrag auch eine Query.

Quote Ein Zitat - meistens als ein Bezug auf einen bestimmten Textteil einer Original-E-Mail oder eines Beitrags in einem Diskussionsforum (Newsgroup), auf den man antwortet. Ein solches Zitat erkennt man sehr oft an einem ">" am Anfang der Zeile. Manche E-Mail-Programme verfügen über eine Quote-Funktion, die dieses Zeichen automatisch in eine Antwortmail einbindet.
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R
Radius Remote Authentication Dial In User Service ist eine Software-basierte Methode zur sicheren Anmeldung in Netzwerken.
Dabei werden auch mehrere Zugangs-Server unterstützt, die einen Sicherheitsmechanismus verwenden, bei dem die Benutzerdaten in einer zentralen Datenbank gespeichert sind.
Remote Control bezeichnet den Vorgang, bei dem Rechner über eine räumliche Entfernung gewartet und bedient werden können. Für Unix-Rechner wird dazu z. B. Telnet genutzt.
Repeater Gerät zum Auffrischen der Pakete (Signale) in einem Netzwerk z.B. Thinethernet zum Verlängern der zulässigen, maximalen Segmentlänge.
Ein typischer Multiport-Repeater für Twisted-Pair-Verkabelungen ist der Hub.
Reverse Mapping nennt sich eine Anfrage an das DNS, bei der die IP-Adresse gesendet wird.
Das Ergebnis ist die URL.
RFC Request For Comments: seit 1969 begonnene nummerierte Bemerkungen über das Internet (ursprünglich das ARPANET), z.B. RFC 2516 - Method for Transmitting PPP Over Ethernet (PPPoE). Einige RFCs wurden zu Standards im Internet.
RJ11 6-poliger Telefon-Stecker/Buchse
RJ45 8-poliger Stecker/Buchse, wird z.B. für Telekommunikation (ISDN) oder Netzwerke (Ethernet/Fastethernet mit Twisted-Pair-Verkabelung) verwendet
Router/Routen
(TCP/IP)
Übergang/Transport von einem Teilnetz in ein anderes bis zum Ziel der Pakete bei TCP/IP. Hier gibt es Software- und Hardwarerouter. Mit Hardwarerouter ist ein eigenständiges kleines Gerät gemeint, mit Softwarerouter ein Programm (oder Programme), das unter anderem auf einem Computer läuft.   (IP-)Router fürs Internet sind in der Lage, Pakete vom Internet ins das lokale Netzwerk und zurück zu transportieren. Dabei ist es mittels NAT (IP-Masquerading) möglich, eine vorhandene (dynamische) Internet-IP-Adresse  auf die IP-Adressen des LANs aufzuteilen. Bei manchen Routern wird das SUA (Single User Account) genannt. Zusätzlich ist es auch noch möglich, feste Internet-IP-Adressen ohne IP-Masquerading über den Router zu benutzen, z.B. beim Betreiben eines Webservers, der im LAN sitzt. Seine (nicht-private) IP-Adresse ist und soll dann auch von Außen sichtbar sein, im Gegensatz zu den IP-maskierten privaten IP-Adressen.
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S
Script Kiddie ist ein Jugendlicher, der anhand fertiger oder nach Baukastenprinzip zusammensetzbarer Programme bekannte Fehler in Internet-Software ausnutzt.
Dabei geht es nicht um das Ausspionieren bestimmter Informationen oder das Beeinträchtigen bestimmter Anbieter. Die verwendeten Tools spüren eine Schwachstelle innerhalb eines Systems auf, in dem wahllos Rechner gescannt werden. Mithilfe eines so genannten Exploits (engl. Ausbeuter) wird eine gefundene Schwachstelle dann ausgenutzt. Ziel ist es, auf einem Rechner die Rechte eines Administrators zu bekommen oder eine Backdoor zu installieren.

Die Systeme werden z. B. für eine DDoS-Attacke genutzt.

SDH Netz Die Synchronous Digital Hierarchy (SDH) ist ein 1988 vom ITU als weltweiter Standard definiertes Übertragungssystem auf der Bitübertragungsschicht , das im Bereich der nationalen und internationalen Weitverkehrsnetze die derzeit bestehende, konzeptionell veraltete Übertragungsinfrastruktur auf der Basis von PDH (Plesiochronous Digital Hierarchy) ablöst. Mit der SDH-Technik lassen sich logische Verbindungen zwischen den Teilnehmern herstellen. Die Verbindungen werden hergestellt durch den Netzoperator, der auf Anforderung des Kunden einen freien Weg sucht und dann die entsprechenden Knoten mittels des Managements verschaltet. Die Netzwerkmanagement-Funktionen werden über spezielle für diesen Zweck reservierte Kanäle (ECC , Embedded Control Channel ) übertragen.
SDSL Symmetric Digital Subscriber Line
Server Ausgezeichneter Rechner in einem Netzwerk, der für mehrere Clients zentrale Dienste und Netzwerkressourcen zur Verfügung stellt: gemeinsam genutzte Verzeichnisse/Dateien, Drucker, Dienste wie DNS oder DHCP, Benutzerprofile, PDC etc. Das Wort Server wird auch in der Bedeutung "Serverprogramm" benutzt genauso wie der Begriff Client. Dass das Internet aus vielen Servern besteht, bedeutet nicht, daß es zur Definition des Begriffs Server gehört, daß es ein Rechner ist, der an das Internet angeschlossen sein muss. Diese einseitige Definition kann man in den letzten Jahren immer öfter lesen. (Offenbar können sich manche Leute nicht vorstellen, daß es Server gibt, die nicht an das Internet angeschlossen sind ;-)
Shasta Ein Produktname von Nortel für einen Router der die PPPoE/PPP-Session terminiert (mit Hilfe des LDAP/RADIUS die Einwahl steuert), das Traffic-Shaping vollzieht und den ATM-PVC terminiert.
SMTP ist ein Protokoll der vierten Schicht (application layer) des TCP/IP-Modells.
Es dient zum Versand der E-Mail an den SMTP-Server eines ISP und von da aus durch das Internet bis zum Postkorb des Empfängers. Dabei können weitere SMTP-Server als Zwischenstationen benutzt werden.

Als Nachteil dieses Protokolls wird gesehen, dass keine Authentifizierungs-Mechanismus beinhaltet ist. Um dennoch nur berechtigte Personen Zugriff auf die E-Mail zu gewähren, wird eine so genanntes SMTP-after-POP-Verfahren durchgeführt. Der Benutzer meldet sich erst über POP an, identifiziert und authentifiziert sich und erhält erst dann zeitlich begenzt einen Zugriff auf den SMTP-Server. Erst eine Erweiterung, SMTP-Auth genannt, enthält solche Mechanismen.

Spam frei übersetzt: Sülze. Müll und Wurfsendungen in elektronischer Form (E-Mail), oft kommerzieller Art, die gewöhnlich an viele nicht daran interessierte Empfänger gesendet werden

Spare-Karte

Ersatz-LIM-Karte. Bei Bedarf kann der Kunde auf die Ersatzkarte umgeschaltet werden, falls es zu Problemen mit der LIM-Karte kommt.
Splitter trennt die Frequenzen, die bei ADSL für digitale Daten benutzt werden von denen für Sprache.
Die für Telefon gebräuchliche 2-adrige Kupferleitung überträgt sowohl digitale Daten wie Sprache. Dazu werden unterschiedliche Frequenzbereiche genutzt. Bei POTS werden bis 20 KHz und bei ISDN bis 120 KHz für die Übertragung der Sprache reserviert. Der Splitter dient als Frequenzweiche und leitet nur die Frequenzen ab 138 KHz an das ADSL--Modem weiter.

Im Netzknoten ist ein weiterer Splitter untergebracht, der die Sprache auf der Leitung zum Teilnehmer mit den ADSL--Daten überlagert bzw. wieder für das POTS oder ISDN und dem Breitband-Netzwerk trennt. Dazu ist es notwendig, dass die Leitung nur von einem benutzt wird. Liegt ein so genanntes Leitungsmultiplexing vor oder ist die Verbindung aus LWL, kann ADSL nicht genutzt werden.

Stinger Ein Produktname von Lucent Technologies für einen ATM basierenden DSL-Access-Multiplexer (DSLAM)
STM 1 Die STM (synchronous transfer mode) 1 ist eine Leitung mit einer Übertragungbandbreite von 155 Mbit/s. Eine STM 1 dient zur Anbindung ganzer Städte oder Regionen.
STP Shielded Twisted Pair = abgeschirmtes Top-Kabel
klassisches Netzwerkkabel für Ethernet/Fastethernet mit RJ45-Anschlüssen
Switch geswitchter Hub: Netzwerkverteilungspunkt für Ethernet/Fastethernet/Gigabit-Ethernet, der Verbindungen zwischen Netzwerkkomponenten gezielt herstellt z.B. mittels der Kenntnis der einzelnen MAC-Adressen
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T
TAE Telefon-Anschluss-Einheit, die normale "Telefondose" der Telekom
TAL Teilnehmeranschlussleitung
TCP/IP Transmission Control Protocol/Internet Protocol
Eine Sammlung von (paketorientierten) Netzwerkprokollen und Regeln für große Netze. TCP/IP ist routingfähig und ist die Grundlage des Internets.
Thin ethernet-kabel Koaxialkabel (RG58) für Ethernetverkabelung mit BNC-Anschlüssen
Token Ring ist eine Netzwerk--Topologie, die von IBM für eigene und fremde Geräte angeboten wird.
Während es logisch eine Ring-Topologie ist, wird die Verkabelung sternförmig ausgeführt. Es wird deshalb auch als "Star Shaped Ring" bezeichnet.

Der Zugang zum unidirektional benutzten Übertragungsmedium wird über das Token Ring Verfahren geregelt, das im Standard 802.52 des IEEE beschrieben ist.

An die zentrale Steuereinheit, Ringleitungsverteiler (engl.: Multistation Access Unit, MAU) genannt, werden die Endgeräte mit Lobe-Kabeln angeschlossen (lobe, engl. Ausbuchtung; die Kabel werden wegen ihres Aussehens so benannt). Dies sind STP-Kabel, i. d. R. IBM Type 1 mit IBM-Datensteckern, mit zwei verdrillten Doppeladern mit einer maximalen Länge von 100 m. In einem Ring können bis zu 256 Endgeräte in der 4-Mbps- und bis zu 136 in der 16-Mbps-Variante angeschlossen werden.

Die Ringleitungsverteiler können mit so genannten Trunk-Kabeln (trunk, engl. Stamm) verbunden werden, die bis zu 2 km lang sein dürfen. Wird ein Trunk-Kabel mit LWL angewendet, kann die Ausdehnung fast ohne Einschränkung gesteigert werden.

Top Level Domain kurz TLD, die oberste Domain im Internet. Sie steht in einer Internetadresse (besser gesagt im Hostanteil einer Internetadresse) ganz rechts. Internetadressen - der Hostanteil ist gemeint - werden nämlich von rechts nach links gelesen, z.B. http://www.adslhilfe.de/, 1) die TLD = de, 2) dann die weitere (Sub)Domain adslhilfe etc. Die Punkte dazwischen dienen zur Trennung.
Typische Beispiele für TLD (Top Level Domain) sind:
de at ch fr it nl (für Deutschland Österreich Schweiz Frankreich Italien Niederland),
also die TLD, die den sogenannten Ländercode darstellt - kurz ccTLD (ks=country Code), Weitere TLD-Beispiele sind:
net org com gov edu
Die TLD dient zur notwendigen Gliederung im Internet. Die TLD dieser Seite (adslhilfe.de) ist de.
Tunneling Bei diesem Verfahren wird ein Protokoll in ein anderes eingepackt und nach erreichen des Zielnetzes wieder entpackt (getunnelt). Dieses wird z.B. in dem Fall eingesetzt, wenn zwei Netze die neue Internet Protokoll Version (IPv6) benutzen, aber das Verbindungsnetz zwischen ihnen nur die alte IP-Version unterstützt (IPv4). Dann werden alle IPv6-Pakete die zum anderen Netz geschickt werden zuerst in IPv4 Pakete eingekapselt.
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U
Upstream Bandbreite vom Anwender zum Internet ("Upload")
URL Uniform Ressource Locator (oder Location), die URL ist die eindeutige Internetadresse (ein Pfad im Internet), die im Internet immer gleich ist, egal was sich dahinter lokal beim Webhoster der URL verbirgt. Sie besteht aus dem Hostanteil, der unter anderem die TLD enthält und aus möglichen weiteren Verzeichnissen (Directories bzw. Folders), die mit Schrägstrichen (englisch: slash)( / ) voneinander getrennt werden. Das Schlusslicht einer URL bildet dann die Angabe einer Datei oder eines Verzeichnisses. Die URL einer Gif-Datei auf adslhilfe.de ist zum Beispiel:
http://adslhilfe.de/screen/raspppoe/task_ani.gif
Dabei ist der Anteil http:// nur die Angabe des Protokolls (nämlich hypertext transfer protocol für das WWW) und kann heutzutage in den Browsern weggelassen werden. Der Hostanteil ist adslhilfe.de oder auch www.adslhilfe.de . Danach folgt die Angabe von Verzeichnissen screen und raspppoe, die mit Schrägstrichen / voneinander abgetrennt werden. Ein Missverständnis, das immer wieder auftaucht, ist die Frage nach der Groß- und Kleinschreibung im Internet. Die allgemeine Regel ist aber relativ einfach. Beim Hostanteil der URL wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden: So kann man also genauso adslhilfe.de wie ADSLHILFE.de verwenden. 
Bei dem Rest der URL, der Angabe der Verzeichnisse bzw. der Datei, wird im allgemeinen zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Das hängt davon ab, welches Betriebssystem beim Webhoster der URL eingesetzt wird. Unix (Linux) unterscheidet knallhart zwischen Groß- und Kleinschreibung. Einige Webhoster setzen unter Unix (Linux) Programme (Dämonen) zur Übersetzung der verschiedenen Groß- und Kleinschreibungen von Verzeichnissen und Dateien ein. Genauso wie beim Hostanteil einer URL spielt die Groß- und Kleinschreibung bei einer Emailadresse keine Rolle. So sind support@adslhilfe.de und Support@ADSLHILFE.de zwei mögliche Schreibweisen einer Emailadresse.
2 Bemerkungen noch:
  • Beim Hostanteil einer URL kann man oft das www weglassen. Man kann also statt http://www.adslhilfe.de/ auch adslhilfe.de verwenden.
    Vorsicht: Das gilt nicht immer!

  • Die Tatsache, daß man bei einigen URL den Start-Dateinamen weglassen kann, liegt daran, daß eine automatische Umlenkung (symb. Link) vorgenommen wird. So wird bei der schlichten Angabe von adslhilfe.de z.B. nach einer vorhandenen Datei home.htm(l), homepage.htm(l), index.htm(l),   welcome.htm(l)  etc. gesucht. (Die Liste der gültigen, verfügbaren Dateien (inkl. Reihenfolge) kann man sich vom Webhoster geben lassen.) Die Eingabe von adslhilfe.de bedeutet dann nichts anderes als adslhilfe.de/index.html
UTP Unshielded Twisted Pair = nichtabgeschirmtes Top-Kabel
klassisches Netzwerkkabel für Ethernet/Fastethernet mit RJ45-Anschlüssen
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V
VDSL Very High-Bit-Rate Digital Subscriber Line
Verbindungs-Nummer Diese Verbindungsnummer besteht aus dem Kanal- und dem Pfad-Bezeichner (virtual channel id und virtual path id).
VoDSL Voice over DSL - Internet-Telephonie
VPN Virtual Private Networking
sichere (kodierte) Methode zum Verbinden zweier Rechner über eine beliebige (unsichere) Internetverbindung (TCP/IP) (siehe PPTP, Tunnelprotokoll)
VST Abkürzung für Vermittlungstelle, ein Begriff aus der analogen Zeit, der aber auch heute noch von vielen verwendet wird.
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W
WAN Wide Area Network (Weitverkehrsnetzwerk, z.B. Internet)
WDM Wavelength Division Multiplexing ist ein Multiplex-Verfahren für die Datenübertragung auf Lichtwellenleiter (Glasfaser), bei der zwischen 51,84 Mbps und 2,5 Gbps erreichbar sind.
Diese Technik findet bei Backbones Anwendung.
WWW World Wide Web
Hauptbereich des Internets via HTTP
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X
xDSL Sammelbezeichnung für die verschiedenen DSL-Dienste
XON/XOFF sind Steuerzeichen, die z. B. ein Modem für die Kontrolle des Datenflusses benutzt.
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Y
Yetties ist die Bezeichnung für die so genannte Internet-Elite.
Als Kennzeichen werden ihnen ein Alter zwischen zwanzig und dreißig, Schnelligkeit, Flexibilität und die freiwillige Arbeit nachts und am Wochenende sowie die Selbst-Definition über eine Beschäfigung in der IT-Branche zugewiesen.
Y-Modem ist ein älteres Datentransfer-Protokoll. Es benutzt Blocklängen von 1 KB und kann mehr als eine Datei während einer Sitzung übertragen. Es wird noch von einigen BBS genutzt.

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Z
Z3 Erste von Konrad Zuse entwickelte Rechenanlage, die zur Programmsteuerung eingesetzt wurde (1941- 1943).
Zeitlimit Beim Einloggen in einer Mailbox erhält jeder Benutzer ein Zeitlimit, welches die maximale Aufenthaltszeit in der Mailbox festlegt. Das Zeitlimit kann vom Level / der Bedeutung des Benutzers (Gast, Kunde, Vertriebspartner, Mitarbeiter) abhängig sein.
Zone bezeichnet einen Bereich einer oder mehrerer Domains, für den ein Name-Server des DNS zuständig ist.
Um den Datenverkehr bei den Zugriffen auf Name-Servern möglichst gering zu halten, ist das Internet in Zones eingeteilt, für die mindestens zwei Name-Server zuständig sind. Die Redundanz ergibt sich aus Sicherheits- und Belastungsgründen. Fällt der primäre Server aus oder ist durch Überlastung keine Antwort möglich, wird der sekundäre angesprochen.
Zone-C steht für "Zonen-Kontakt"
Person, die den Nameserver (DNS) betreut, auf dem eine Domain eingetragen ist.
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