|
A
| Account |
wird
das Konto eines Netzbenutzers bei einem ISP
oder in einem LAN genannt.
Es beinhaltet bei einem ISP u. a. den Zugang zum Internet,
eine E-Mail-Adresse und weitere
Leistungen. Es wird über eine Zugangs-ID
erkannt und über eine Authentifizierung
geschützt. Über den Account werden die Leistungen
durch den ISP erfasst und abgerechnet. |
| ADSL |
Asymmetric
Digital Subscriber Line ist ein Übertragungsverfahren aus
der DSL-Familie für hohe Bit-Raten über
Kupferkabel, das mit nur einem Adernpaar auskommt und sich
daher zum Betrieb über die vorhandenen Telefonanschlüsse
eignet |
| Analog |
Analoge
Signale ändern sich im Gegensatz zu den digitalen Signalen
stetig, d.h., sie können in bestimmten Grenzen beliebige
Werte annehmen. Analoge Signale (z.B. Sprache) müssen zur
Übertragung in digitalen Netzen (z.B. in ISDN)
in digitale Signale gewandelt werden (a/d-Wandlung); dabei
kommt es immer zu Informationsverlusten. Digitale Signale
zur Übertragung in analogen Netzen (z.B. übers POTS)
per Modem in analoge Signale gewandelt
werden (d/a-Wandlung). |
| APL |
Abschluss
Punkt Linientechnik, die Stelle, an der das von aussen kommende
Kabel meist über irgendwelche Verteiler auf die Hausverkabelung
übergeht. |
| ARP |
Address Resolution
Protocol ist ein Protokoll der zweiten Schicht (internet
layer) des TCP/IP-Modells.
Es stellt über Netzwerk-Meldungen, so genannte Broadcasts,
fest, in welchem Teil des Internet sich der Empfänger
eines Paketes befindet.
In den Antworten des Broadcasts befinden sich alle IP-Adressen
und ihre dazu gehörenden MAC
Adresse des erreichbaren Subnet. Diese werden in der
so genannten ARP-Tabelle gespeichert, die aus diesen Paarungen
besteht. Solche Tabellen sind notwendig, da beide Adresse
unabhängig von einander sind, sich also nicht mit
einem Algorithmus berechnen lassen.
|
| AS |
Autonomes System
wird das eigenständige Netzwerk eines Betreibers bezeichnet.
Durch das Verbinden der AS untereinander entsteht das Internet.
Die Zusammenschaltung zweier geschieht an einem Peering
Point, vieler an einem CIX. |
| ATM |
Asynchronous
Transfer Mode (2-155 MBit/s).
Der asynchronous transfer mode (ATM) ist ein Verfahren
zur Datenkommunikation, das auf einem einfachem verbindungsorientiertem
Paketvermittlungsverfahren beruht. ATM ist gewissermaßen
ein Resultat aus langjährigem Einsatz von leitungsvermittelnden
und paketvermittelnden Netzen. Die kleinste vermittelbare
Einheit bei ATM ist die Zelle (cell).
Wie paketvermittelnde Netze erlaubt auch
ATM das Multiplexen mehrerer Verbindungen über eine
physikalische Verbindungsleitung. Doch im Gegensatz zu
X.25 erlaubt ATM keine Zellen variabler Länge, sondern
schreibt eine feste Länge vor. Außerdem enthalten
die Zellen keine vollständigen Adressangaben, sondern
lediglich eine Verbindungsnummer,
die allen ATM-Vermittlungsstellen auf der Route der Zellen
bekannt sein muß. Diese Eigenschaft macht den verbindungsorientierten
Betrieb aus: ATM-Kommunikation kann nur nach dem üblichen
Verbindungsaufbau durch die Vermittlungsstellen stattfinden.
|
| Authentifizierung |
ist die Ergänzung
der Identifizierung mit ID durch einen
weiteren individuellen Prozess.
Gebräuchlich ist die Authentifizierung mittels Passwort
oder Chipkarte. In Zukunft werden biometrische Verfahren
mit Erkennen von Fingerabdrücken, Augenhintergrund,
Sprache oder Schrift an Bedeutung gewinnen. |
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B
| Backbone |
bezeichnet das
Verbund-Netzwerk, das die einzelnen Netzwerke des Internet
miteinander verbindet.
Es sind nationale und internationale Datenleitungen mit
oft sehr hohen Bandbreiten. Als Datenübertragungsmedium
werden hauptsächlich LWL verwendet.
Jedes Backbone hat Schnittstellen, CIX
oder Peering Point genannt,
zu anderen. Die wenigsten ISP haben wie
DFN, UUNet oder Netsurf eigene Hochleistungsnetze, auch
AS genannt. Die meisten mieten Kapazitäten,
z. B. bei der Deutschen Telekom. |
| BBAE |
Breitband-Anschlußeinheit
(ADSL-Splitter) |
| BIT |
ist
das kleinste unterscheidbare Element eines Zeichens für
einen Rechner.
Es hat nur zwei Zustände. Dargestellt wird es an/aus,
0/L oder bevorzugt 0/1. 8 bits, ein so genanntes Oktett,
bilden 1 Byte. |
| BNC-Stecker |
Bayonet
Neil-Concelman-Stecker: Übliche(r) Stecker/Buchse für Koaxialverkabelungen
(RG58) bei Netzwerken. Aber auch im sonstigen HF-Bereich
(Funk) findet man BNC-Stecker/Buchsen. |
| bps |
bits per second
ist eine Maßeinheit für die Telekommunikation.
Bei der Übertragung in Netzwerken findet eine bit--serielle
Übertragung statt. Deshalb ist die Geschwindigkeitsangabe
bits pro Sekunde. Diese lässt sich nicht einfach durch
acht teilen, um auf den Durchsatz an Byte zu kommen, da
auf der einen Seite die Paket-Technik Ergänzungen an
den Daten durchführt und zusätzlich bei der Übertragung
mit einem Modem Startbit(s) und Stoppbit(s) die Anzahl erhöhen
oder andererseits auch durch Komprimierung die Anzahl vermindert
wird. Je nach Anzahl kommen die Erweiterungen für Kilo
(Tausend, Kbps), Mega (Million, Mbps) usw.
hinzu. |
| Broadcast |
wird eine Adressierungsart
von Netzwerk--Protokollen genannt, bei der ein Paket gleichzeitig
an viele, auch unbekannte Adressen versendet werden kann.
In Netzwerken wird dies z. B. dazu genutzt, Nachrichten
an alle Netzteilnehmer zu versenden.
In Netzwerken, die mit Ethernet
arbeiten, dient z. B. die MAC Adresse FF-FF-FF-FF-FF-FF
für solche Nachrichten. Diese können auch von
Protokollen initiiert werden, z. B. ARP. |
| Byte |
Informationseinheit,
die aus einer festen Anzahl von Bits
besteht. Ein Byte besteht aus 8 Bit und kann damit einen
Wert zwischen 0 und 255 repräsentieren |
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C
| CAPI |
Common
(ISDN) Advanced Programmer's
Interface - übliche Schnittstelle zur Kommunikation mit
einer ISDN-Karte |
| CIX |
Commercial Internet
Exchange sind diejenigen Stellen, an denen die Betreiber
von Backbones das Datenaufkommen
für die Rechnungsstellung erfassen.
In Deutschland gibt es mehrere Stellen mit Übergabestellen
zu anderen Backbones bzw. AS,
u. a. in Frankfurt (DE-CIX) und München
(ENOC, European Network Operators Centre von Cable &
Wireless1). Ein weiterer Übergabepunkt heisst INXS
(Internet Exchange System). Die meisten in Deutschland aufgerufenen
internationalen Sites, z. B. aus den USA, gehen über
diese Stellen. |
| Client |
wörtlich
"Kunde", ein Rechner bzw. ein Programm, das einen
Server benötigt, also zum Beispiel
Clients in einem Netzwerk, die bei einem Server eingeloggt
sind. Aber Client kann auch im Sinne von Clientprogramm
gemeint sein, das sich in ein Serverprogramm einloggt. z.
B : FTP-Clients in einen
FTP-Server etc. |
| CM
Modul |
Configuration
Modul. Dies ist die "Steuereinheit" eines jeden
Stingers, den der Provider im Feld
hat. Der Provider hat hierüber die Möglichkeit,
remote auf die Stinger zuzugreifen
und diese zu konfigurieren und einzelne Ports (Kundenanbindung)
zu verwalten |
| Crossover-Kabel |
hier:
Twisted-Pair-Netzwerkkabel (gekreuzte Belegung am RJ45-Stecker)
zum Verbinden von 2 Netzwerkkarten oder Hubs |
| CuDa |
Kupferdoppelader |
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D
| DE-CIX |
Deutsches Commercial
Internet Exchange ist der größte Austauschpunkt
in Deutschland.
Der in Frankfurt beheimatete CIX verbindet
mehr als 80 AS miteinander, deren Pakete
direkt untereinander getauscht werden können. |
| DHCP |
Dynamic
Host Control Protocol
automatische Zuordnung der IP-Adresse, Subnet-Maske, DNS-Server-IP
usw. in einem Netzwerk (TCP/IP) an
einen Netzwerkknoten (z.B. Netzwerkkarte) |
| DLC |
Digital
Loop Carrier |
| DNS |
Domain
Name System bezeichnet einen hierarchischen Dienst auf Name-Server
an zentralen Stellen des Internet.
Hier wird die vom Benutzer eingegebene URL
in die benötigte IP-Adresse
umgewandelt. Dazu dient eine verteilte Datenbank, in der
Paarungen aus IP-Adresse und Domain-Bezeichnung
enthalten sind. Um die Datenbanken zu begrenzen, ist das
Internet in Zones eingeteilt. Ist eine Domain unbekannt,
wird die Anfrage an den nächst höheren Name-Server
weitergegeben, bis zu den 13 Root-Level-Server (A - M.ROOT-SERVERS.NET;
root, engl. Wurzel).
Dabei hilft eine Cache-Technik, so dass beim zweiten
Aufruf einer vorher unbekannten URL die IP-Adresse aus
dem Cache entnommen werden kann. Das DNS ist seit Mitte
der 80er Jahre Standard im Internet.
|
| Domain |
wird die Bezeichnung
eines Internet-Servers genannt.
Sie ist Bestandteil der URL. Meist handelt
es sich um den Namen einer Firma, einer Organisation oder
einer Person. Bei der URL www.adslhilfe.de ist adslhilfe
die Domain-Bezeichnung. Der Hostname www wird i. d. R. vom
Betreiber des Web-Servers vorgeschrieben bzw. ist durch
ihn konfigurierbar. |
| Downstream |
wird
der Datenstrom vom Netzwerk, wie
z. B. einem PoP, zum Netzbenutzer genannt.
Je nach verwendeter Technik, Modem, ISDN, ADSL usw., ergeben
sich erhebliche Unterschiede in der Bandbreite. |
| DSLAM |
Digital
Subscriber Line Access Multiplexer nennt sich eine Einrichtung,
die in Verteilereinrichtungen mehrere ADSL-Anschlüsse
vereinigt und auf eine gemeinsame Leitung verdichtet bzw.
für den Downstream diesen
Vorgang umkehrt.
In den Netzknoten vereinigt ein DSLAM die Aufgaben von Splitter
und ADSL-Modem in einem Gerät.
Sie splittet die Sprache von den Daten und leitet sie
an das POTS oder ISDN
bzw. an ATM, Frame Relay oder ein IP-basiertes
Netzwerk weiter. Ein DSLAM muss mit dem ADSL-Modem beim
End-Benutzer harmonisieren.
|
| DSL |
Digital
Subscriber Line ist ein Verfahren zur digitalen breitbandigen
Nutzung von Telefonleitungen im Anschlussbereich der Nutzer;
allgemein als xDSL bezeichnet. Gegenüber ISDN mit max. 128
kBit/s (2 B-Kanäle) kann die derzeitige ADSL-Variante der
Telekom (T-dsl) 768 kBit/s übertragen. |
| DUN |
DialUp
Networking ist die notwendige Software, um mit Microsoft
Windows eine Verbindung über Telefonleitungen zu einem
Netzwerk, z. B. dem Internet, herzustellen.
Bei der Verwendung des Assistenten „Neue Verbindung
erstellen” werden das gewünschte Verbindungsgerät,
z. B. ein bereits installiertes Modem, und die Telefonnummer
des ISP eingetragen. In den Eigenschaften
des erstellten Icons können weitere Einstellungen,
u. a. Benutzername und Passwort, gemacht werden. |
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E
| Email |
Der
E-Mail-Dienst (ursprünglich "Netzwerkpost" genannt)
ist heute einer der wichtigsten Dienste im Internet.
Er ist aber nicht an das Internet gebunden und häufig auch
in anderen Netzwerken verfügbar. Ursprünglich zum Versenden
reiner Textnachrichten im ASCII-Format entwickelt, erlauben
die E-Mail-Programme von heute (mit Hilfe ergänzender Techniken!)
auch das Versenden bzw. Empfangen von Umlauten. |
| Ethernet |
Klassisches
Netzwerk für lokale Netzwerke (LAN) für
Geschwindigkeiten von 10mbps-1000mbps |
| Ethernet-Adresse |
Die
Ethernetadresse oder auch MAC-Adresse
unterscheidet jede einzelne Netzwerkkomponente voneinander
und muss in einem Ethernetnetzwerk eindeutig sein (6 Bytes,
z.B. 00 20 33 02 03 1D). |
| Ethernet-Karte |
Netzwerkkarte
fürs Ethernet |
| EVZ |
EndVerZweiger,
ein Beispiel für einen APL |
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F
| Fastpath |
ist
das Abschalten der sonst bei einer Verbindung über
ADSL genutzten Fehlerkorrektur.
Besonders bei Online-Spielen, die auf eine schnelle Reaktion
angewiesen sind, fällt die sonst übliche Fehlerkorrektur,
Interleaving genannt, negativ auf. Sie
führt zu längeren Ping-Zeiten,
was eine zügige Spielehandlung behindert.
Andere Anwendungen, bei denen der Ausfall von Paketen bemerkt
wird, wie z. B. Video-Streams, profitieren eher von der
Fehlerkorrektur, da Aussetzer vermieden werden können.
Mit steigender Entfernung zwischen den ADSL--Knoten und
den Vermittlungsstellen erhöht sich die Fehlerrate,
so dass fast nur in Großstädten eine tolerierbare
Fehlerrate entsteht. |
| FAQ |
Frequently
Asked Questions (Häufig gestellte Fragen) |
| FTP |
File
Transfer Protocol
übliches Protokoll für Dateitransfer
beim TCP/IP (Internetprotokoll) |
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G
| GAN |
Global Area Network
bezeichnet ein weltweit organisiertes Netzwerk. Für die
Datenübertragung werden alle vorhandenen technischen
Möglichkeiten, wie Satelliten etc., genutzt. |
| Gateway |
werden
Kopplungseinheiten zwischen dem Netzwerk des ISP und den Backbones
genannt.
Dazu werden alle Systeme gezählt, die mehr als die ersten
drei Schichten des OSI-Modells behandeln können. Grundsätzlich
ist es ein System, das an der Verbindungsstelle zwischen zwei
topologisch und technisch völlig unterschiedlichen Netzwerken
steht. Es übernimmt die Anpassung, z. B. der Pakete,
an das jeweils benötigte Protokoll
des anderen Netzes. |
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H
| Hacker |
Sagenumwobene
Gestalt aus der Bit-Und-Byte-Mythologie
• Unwidersprochen entstammt der Begriff des Hackers aus
den Laboren des Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Dort wird der Begriff "Hack" noch heute für einen
technischen Kunstgriff verwendet. (Aber auch jeder Computer-Nutzer
ist insofern ein Hacker, als er auf der Tastatur herumklopft
/ draufrumhackt.)
Laut Steven Levy, Autor des Buches "Hackers
- Heroes of the Computer Revolution", definieren
sich Hacker über das Ziel, zu einer freieren und gerechteren
Welt beizutragen. Dazu sollten in erster Linie der uneingeschränkte
Zugriff auf Informationen und immer leistungsfähigere
Netzwerke und Rechner dienen. "Cracker" werden
dagegen landläufig als eigennützige Eindringlinge in Computersysteme
bezeichnet.
Diverse Aktivisten bezeichnen sich als
"White Hat Hackers". Wenn es aber Hacker mit
"weißer Weste" gibt, muss es auch welche mit
langen und schmutzigen Fingern geben, sogenannte "Black
Hat Hackers" also. Vielerorten wird folglich "Hacker"
als Oberbegriff für alle Arten von Einbrecher im Cyberspace
verwendet.
Die Motive der Angreifer sind also sehr
unterschiedlich:
- Während es einigen nur darum geht,
auf Sicherheitslücken hinzuweisen,
- spionieren andere die Daten ihres Opfers
aus oder zerstören wichtige Informationen.
Die "sportlichen" Hacker geben
sich nach ihren Aktionen zumeist zu erkennen, indem sie
etwa auf gehackten Internetseiten Grüße hinterlassen oder
in der Szene über ihre Taten berichten. Auch der legendäre
Chaos Computer
Club (CCC),
Hamburg, oder die Bayerische Hackerpost, München, betreiben
"social hacking" - und tun dieses, um Mängel
beim Datenschutz von Firmen und Behörden aufzuzeigen
(manchmal sogar auch im Auftrag der attackierten Firmen).
|
| Handshake |
Ein
Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluss über die serielle
Schnittstelle, also beispielsweise zwischen Computer und
Modem oder auch zwischen zwei Modems,
kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen einem Hardware-
und einem Software-Handshake. Ersteres schaltet eine bestimmte
Leitung (RTS/CTS) am seriellen Anschluss, um den Datenfluss
anzuhalten oder zu starten. Zweiteres benutzt in den Datenstrom
eingefügte Steuerzeichen (XON/XOFF),
beziehungsweise Hayes- und AT-Befehle. |
| HDSL |
High-Bit-Rate
Digital Subscriber Line gehört zur Gruppe der DSL.
Es bietet eine Transferleistung von 2 Mbps Downstream
als auch Upstream. |
| HTML |
Hypertext
Markup Language:
Format (keine Programmiersprache) zur Darstellung von Internetseiten
im WWW |
| HTTP |
Hypertext
Transfer Protocol
klassisches Protokoll des WWW |
| Hub |
Netzwerkverteilungspunkt
für Ethernet/Fastethernet/Gigabit-Ethernet |
| HVT |
Hauptverteiler |
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I
| ICS |
Internet
Connection Sharing = Internetverbindungsfreigabe ist ein
seit Windows 98SE ins Betriebssystem integrierter "Router".
Man findet ICS in Windows 98SE, ME (Millennium Edition)
und Windows 2000. Für die Benutzung von ICS ist allerdings
das Teilnetz 192.168.0.* zwingend. |
| ID |
Benutzername
wird der Name genannt, unter dem sich ein Netzwerk-Teilnehmer
bei seinem Account anmeldet.
Die ID kann entweder bei der ersten Anmeldung bei einem
ISP frei gewählt werden oder sie
wird aus einer Kombination des Vor- und Nachnamens vorgeschlagen.
Im LAN vergibt der System-Administrator
die ID nach vorher festgelegten Regeln, z. B. erster Buchstabe
des Vornamens und bis zu sieben Buchstaben des Nachnamens.
Die ID bleibt i. d. R. bis zum Kündigen des Accounts
unverändert. |
| Interleaving |
Dieses
"Interleaving" kommt bei der Kommunikation zwischen
dem ADSL Modem und der Vermittlungsstelle zum Einsatz. Es
soll dafür sorgen, dass bei Störungen auf der Leitung zur
Vermittlungsstelle trotzdem eine hohe Datensicherheit gewährleistet
ist. Datenpakete werden bei diesem Verfahren in veränderter
Reihenfolge im "Reissverschluss"-Verfahren übertragen,
wobei Störsignale von der Vermittlungsstelle erkannt und
beseitigt werden können.
Die Geschwindigkeit der Datenübertragung insgesamt wird
dadurch nicht beeinflusst aber leider wird der PING
schlechter. Und dieser PING ist bei
online Spielen sehr wichtig.
Interleaving erhöht die Antwortzeiten um einen mit 2 multiplizierten
Zeitfaktor, da die Strecke, auf der das Interleaving wirksam
wird, zweimal durchlaufen wird. Je höher der Zeitfaktor,
desto mehr Fehler können korrigiert werden. Je kleiner dieser
ist, desto geringer sind die Antwortzeiten. "Fast
Path" bedeutet, dass kein "Interleaving"
verwendet wird. |
| Internet |
Das
Internet ist das weltweit größte Computernetzwerk, das aus
vielen miteinander verbundenen Netzwerken und auch einzelnen
Ressourcen besteht. Zu den wichtigsten Leistungen des Internets
- man spricht auch von "Diensten" - gehören
- die elektronische Post (E-Mail),
- hypertextbasierter Content - also Inhalte
- mit entsprechenden Suchdiensten (WWW),
- Dateitransfer (FTP)
und
- Diskussionsforen (Newsgroups).
|
| INX
|
Internet Exchange
nennt sich ein neuer CIX, der in Hamburg
durch den ISP Point
Of Presence aufgebaut wurde.
Seit Anfang 2000 entlastet er DE-CIX
in Frankfurt mit einer Bandbreite von 300 Mbps. |
| IP |
Internet Protokoll
ist ein Protokoll der zweiten Schicht (internet layer) des
TCP/IP-Modells.
Es sorgt für die Übertragung von Datagrammen von
einer Quelle zu einem Ziel. Die Identifizierung der Beteiligten
geschieht an Hand der IP-Adresse.
Eine weitere Aufgabe ist das Aufteilen und das anschließende
Zusammensetzen der Datagramme, wenn zwischendurch ein Netzwerk
mit kleinerer Paket-Größe passiert wird.
In einem Feld von 8 bits des IP-Header ist die Information
gespeichert, welches Protokoll auf der nächsten Schicht
(host-to-host layer) benutzt wird.
|
IP-Adresse
(Standard, IPV4) |
eine
4*8=32bit Dualzahl, auch dargestellt durch 4 einzelne Bytes,
z.B. 195.20.3.2 (durch Punkte abgetrennt)
Über eine sogenannte Subnet-Mask z.B. (255.0.0.0) wird definiert,
welche Bits der IP-Adresse zu einem Teilnetz und welche
Bits zu einem einzelnen "Rechner" gehören. Eine
IP-Adresse kann also auf unterschiedliche Weisen mittels
der Subnet-Maske interpretiert werden (weniger Teilnetze/mehr
Rechner pro Teilnetz oder mehr Teilnetze/weniger Rechner
pro Teilnetz).
Neben den IP-Adressen fürs Internet reserviert man IP-Adreßbereiche
für private Netzwerke:
| 10.0.0.0 |
- |
10.255.255.255 |
| 172.16.0.0 |
- |
172.31.255.255 |
| 192.168.0.0 |
- |
192.168.255.255 |
In den meisten Fällen werden im Internet
nicht die "reinen" IP-Adressen benutzt (schwer
zu merken) sondern symbolische Bezeichnungen wie z.B.
giga.de [195.145.119.94], die durch DNS wieder "aufgelöst"
werden. |
| IPv6 |
Internet Protocol
Next Generation ist die in der Entwicklung befindliche nächste
Version des IP.
Eine der Änderungen gegenüber der aktuellen Version
4 ist die Vervierfachung der IP-Adresse auf 128 bits. Dadurch
können 3,40282e38 mögliche Adressen gebildet werden.
Die Erweiterung ergibt aus den zukünftigen Anwendungen,
bei denen IP-Adressen benötigt werden, z. B. WAP-Mobil-Telefone,
Kühlschränke usw. |
| IPX/SPX |
Netzwerkprotokoll,
das früher bei Novell verbreitet war. Heute findet man IPX
unter anderem noch bei einigen Spielen alternativ zu TCP/IP |
| IRQ |
Interrupt
Request
hier gemeint: Unterbrechungsanforderung einer Hardwarekomponente,
unterschieden in ganzen Zahlen bis 15 (z.B. IRQ=4 für COM1
etc.) |
| ISA |
Abkürzung
für "Industrie Standard Architecture"
Von IBM eingeführtes standardisiertes Bussystem für den
AT-Bus - der Klassiker unter den Bus-Systemen: die langen,
schwarzen Steckerleisten sind für herkömmliche Einsteck-Karten
geeignet und werden in der Regel mit 8,33 Megahertz betrieben.
Plug & Play ist unter WINDOWS 95 nur mit Einschränkungen
möglich.
Neue Rechner haben höchstens noch drei ISA-Slots und ansonsten
PCI-Slots für den PCI-Bus. |
| ISDN |
Integrated
Services Digital Network ist ein internationaler Standard,
der u. a. von der Deutschen Telekom angeboten wird.
Anstelle der immer noch verwendeten Technik der analogen
Telefonleitungen wird das Gesprochene in binäre Werte
umgewandelt (also 0 oder 1). Das bedeutet für Rechnerdaten,
dass die sonst notwendige Umwandlung durch ein Modem entfällt.
Daten werden mit einer Transferrate von 64 Kbps übertragen.
Ein Basisanschluss der Deutschen Telekom beinhaltet zwei
Nutzkanäle, den so genannten B-Kanälen, zu je
64.000 bps und einen Steuerkanal, dem so genannten D-Kanal,
mit 16.000 bps.
|
| ISDN-NTBA |
siehe
NTBA |
| ISP |
Internet
Service Provider (oder auch kurz Provider), wird u.a. für
Interneteinwahl benötigt, weil er Internetaccounts (Internetzugänge)
zur Verfügung stellt. Der ISP ist Vertragspartner für viele
moderne Internetdienste/angebote und sonstige Online-Angebote |
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J
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K
| KB
/ KByte |
Abkürzung
für "KiloByte"
1 Kilobyte = 2 hoch 10 Bytes = 1024 Bytes. |
| KVZ |
Kabelverzweiger.
Dies ist ein Verteiler der Deutschen Telekom AG, über
den die Kupferdoppelader (CuDA) eines
Kunden läuft. |
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L
| LAN |
Local
Area Network (Lokales Netzwerk) |
| LANCAPI |
CAPI-Schnittstelle,
die durch einen CAPI-Server einem LAN zur Verfügung steht,
auch NETCAPI oder Multi-CAPI genannt |
| Latenzzeit |
Die
Verweilzeit der Pakete in einem Netzwerkknoten bis sie bearbeitet
und weitergeleiet worden sind |
| LIM
Karte |
In
jedem Stinger sind eine oder mehrere
LIM-Karten mit jeweils 48 Ports für Kundenanbindungen. |
| LWL |
Lichwellenleiter
sind die gebräuchlichen Leitungen für Backbones
(geworden).
Dabei werden mit Hilfe des WDM über
typischerweise 96 Wellenlängen bzw. Kanälen auf
einer Faser Datenübertragungsraten von je 10 Gbps erreicht.
Unter Laborbedingungen wurden bereits über 3,3 Tbps
erreicht.
Dabei handelt es sich um dünne Fasern aus Glas oder
Kunststoff, die in ihrem Innern Licht von einer Stelle
zu einer anderen übertragen. Dazu wird der ca. 0,1
bis 0,4 mm im Durchmesser große Kern von einem Mantel
(ca. 0,1 bis 0,5 mm Durchmesser) umgeben, der eine kleinere
Brechzahl hat als der Kern. Dadurch wird erreicht, dass
das Licht nicht austreten kann sondern durch Totalreflexion
in der Faser verbleibt.
|
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M
| MAC-Adresse |
Media
Access Control Address
wird die eindeutige Hardware-Adresse in einer NIC genannt.
Diese wird vom Hersteller unveränderlich in das ROM
eines Adapters für Ethernet
und Token Ring gebrannt. Die Einträge, deren ersten
drei Bytes durch den OUI gebildet wird, werden weltweit
einmalig vergeben.
In IEEE--802-konformen Netzwerken nach
dem OSI-Modell wird die Sicherungsschicht (data link layer)
in zwei Unter-Schichten (engl.: sub layer) geteilt, der
LLC Schicht (logical link control layer) und der MAC Schicht
(media access control layer). Die MAC-Schicht ist direkt
mit dem Netzwerk-Medium verbunden und benötigt eine
eindeutige Kennzeichnung zur korrekten Adressierung. In
TCP/IP--Netzwerken übernimmt
das ARP die Abbildung der IP-Adresse
auf die MAC-Adresse.
Ein Ethernet-Karte benutzt ein 6 Byte-lange
Adresse. Die beiden niedrigstwertigen bits werden für
besondere Adressierungen benutzt. So ist das niedrigste
für die Kennzeichnung einer Unicast (binär 0)
oder Multi- bzw. Broadcast-Nachricht
(binär 1) genutzt. Das vorletzte steht für die
Kennzeichnung, ob die folgende bits mit dem Standard des
IEEE konform sind, der binäre Wert 0 steht dabei
für global, 1 für local.
|
| MAN |
Metropolitan
Area Network bezeichnet ein auf ein Stadtgebiet beschränktes
Netzwerk, das die vorhandene Infrastruktur
von Elektrizitäts-, Wasser- und sonstigen im Stadtgebiet
tätigen Organisationen für die Übertragung
von Daten nutzt. |
| Media
Converter |
oder
auch Medienkonverter, Gerät zum Verbinden unterschiedlicher
Netzwerkkabel-Typen, z.B. Koaxialkabel mit Twisted-Pair-Kabel
beim Ethernet |
| Modem |
ist ein Kunstwort
aus den Begriffen Modulation und Demodulation.
Es handelt sich um eine Vorrichtung, die die digitalen Daten
eines Rechners in die analoge Form (Töne bestimmter
Frequenzen) für die Datenübertragung über
das POTS umwandelt und umgekehrt. Die
erreichbare Geschwindigkeit für die Übertragung
liegt im Moment bei maximal 56 Kbps (V.90). |
| MRU |
Maximum Receive
Unit ist der Wert für die Größe der Pakete,
die empfangen werden können.
Es ist der Gegenwert zum MTU am empfangenden
Knoten. Sender und Empfänger einigen sich auf den kleineren
Wert von MTU und MRU, was bei Unterschieden dazu führen
kann, dass der Sender erst Fragmente bilden muss. Dies führt
zu Verzögerungen. |
| MSDUN |
Microsoft
DialUp Networking (Windows DFÜ-Netzwerk) |
| MTU |
Maximum
Transmission Unit oder auch Maximum Transfer Unit
eine obere Schranke für die Paketgröße in einem TCP/IP-Netzwerk,
der typische maximale MTU-Wert bei einer PPPoE-Verbindung
ist 1492 (bytes), was sich daraus ergibt, daß vom MTU-Ethernet-Maximalwert
1500 (bytes) noch 8 Bytes für PPPoE abgezogen werden müssen |
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N
| Name
Server |
wird die für
das DNS zuständige Server-Software
genannt.
Grundsätzlich besteht diese aus zwei Komponenten, dem
Resolver und der DNS-Datenbank.
Von Clients gesandte Anfragen enthalten symbolische Namen,
z. B. www.adslhilfe.de, der Domain.
Das Ergebnis ist die dazu gehörende IP-Adresse,
z. B. 213.191.74.85, die wieder an den Client
zurück geschickt wird. Enthält die Query
eine IP-Adresse, wird an Hand eines Reverse
Mapping die symbolische Adresse als Ergebnis geliefert.
|
| NAT |
Network
Address Translation ist das Umsetzen von internen IP-Adressen
eines Intranets bei Zugriff auf externe.
Für ein Intranet stehen IP-Adressen zur Verfügung,
die nicht an das Internet weitergegeben werden dürfen.
Der Router oder die Firewall übernimmt die 'Übersetzung'
und verteilt die ankommenden Pakete auf die anfordernden
Knoten. Dadurch wird nur eine externe IP-Adresse benötigt.
Ein weiterer Aspekt ist der Schutz der internen IP-Adressen
vor Angriffen von Außen. Da die internen nicht erreichbar
sind, können sie nicht für Hacker
als Angriffsziel dienen. |
| NETBEUI |
Netbios
Extended User Interface (einfaches, schnelles Netzwerkprotokoll
für Windowsnetzwerke) |
| Netzwerk |
ist ein räumlich
verteiltes System von Rechnern (Server
und Client), Steuereinheiten (Router
usw.) und anderen peripheren Geräten (Drucker usw.).
Sie sind über Datenübertragungseinrichtungen und
dazu gehörenden Wegen, wie Kabel oder Funk, miteinander
verbunden.
Je nach Ausdehnung werden LAN, WAN,
MAN und GAN unterschieden. |
| Netzwerkkarte |
Hardware
(Karte) zur Kommunikation in einem Netzwerk. Netzwerkkarten
im Ethernet/Fastethernet/Gigabit-Ethernet nennt man auch
kurz Ethernetkarten |
| Newsgroup |
Newsgroups
entsprechen globalen schwarzen Brettern - davon gibt es
mehr als 80.000 weltweit und mindestens 1.000 in deutscher
Sprache. Interessengemeinschaften formieren sich hier innerhalb
von moderierten oder unmoderierten Newsgroups, um Informationen,
Kommentare, Kritiken oder Meinungen auszutauschen. Während
bei moderierten Newsgroups ein Moderator entscheidet, welche
Nachricht in einer Newsgroup veröffentlicht wird, werden
bei einer unmoderierten Newsgroup alle Nachrichten automatisch
an die gesamte Gruppe verschickt. |
| NIC |
Network
Interface Card = Netzwerkkarte |
| NNTP |
Network
News Transfer Protocol
übliches Protokoll der Newsgroup-Server (news:/....) |
| NSP |
Network Service
Provider ist die Bezeichnung für die Betreiber der
Backbones, wie z. B. in Deutschland
Deutsche Telekom , Nacamar und XLink. |
| NTBA,
ISDN-NTBA |
Network
Termination (ISDN) Basic(rate) Access oder auf deutsch:
Netzwerk Termination Basisanschluß oder kurz NT (ISDN-Netzabschlussgerät) |
| NTBBA |
Netzwerkterminationspunkt
Breitbandanschluss ist eine bei ADSL
notwendige Einheit zwischen dem Splitter
und einem Rechner oder einer Kopplungseinheit.
Da in dieser Einheit die Modulation für das Aufteilen
auf die verschiedenen Frequenzen bzw. die Demodulation für
das Zusammenfassen der Signale stattfindet, wird bei der
allgemein gebräuchlichen Bezeichnung das Kunstwort
Modem verwendet. Das vom Endanwender
genutzte Gerät wird auch ATU-R (ADSL Transmission Unit
Remote) genannt. |
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O
| ONKz |
Ortsnetzkennzahl.
Dient in der Fernvermittlung der eindeutigen Identifizierung
von Ortsnetzen, damit diese von anderen Ortsnetzen erreicht
werden können. Wird in der Umgangssprache oft auch als
"Vorwahl" bezeichnet. |
| OVSt |
Ortsvermittlungsstelle
oder Endvermittlungsstelle. Lokaler Knotenpunkt im öffentlichen
Telekommunikationsnetz, an dem Endteilnehmer direkt angeschlossen
sind. OVSt können Anschlüsse für analoge
Teilnehmer und ISDN-Teilnehmer bereitstellen. |
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P
| PCI-Bus |
Abkürzung
für "Peripheral Component Interconnect Bus"
Am großen Erfolg des von IBM, INTEL und Microsoft entwickelten
Standards für DOS- bzw. WINDOWS- Rechner haben die Erweiterungssteckplätze
einen beträchtlichen Anteil. Sie erlauben es jedem PC-Besitzer,
sein Gerät nach Wunsch und Bedarf mit genormten Hardware-Erweiterungen
zu ergänzen. Die im ursprünglichen IBM-PC eingeführten ISA-Steckplätze
("Industry Standard Architecture") erwiesen sich
jedoch im Laufe der Zeit als technisch überholt. Ihre Taktfrequenz
von 8,33 Megahertz war ebenso anachronistisch wie die damit
erreichbare Übertragungsrate von rund vier Megabyte pro
Sekunde. Dieser Wert ist zwar im Vergleich mit Telekommunikations-
Übertragungen hoch, aber geradezu lächerlich für den Datentransfer
schneller Grafik- oder Netzwerkkarten. Auch die ISA-Datenbreite
von 16 Bit passt nicht mehr zu modernen 32-Bit-Prozessoren. |
| Peering
Point |
wird die Verbindungsstelle
zwischen den Backbones zweier NSP
genannt, die zur Erfassung des Datenvolumens und damit zur
Rechnungsstellung dient. |
Peer-to-Peer-
Netzwerk |
gegenseitiges
Benutzen freigegebener Verzeichnisse/ Dateien/ Drucker ohne
Server/ Client- Architektur: eine übliche Methode, um in
einem kleinen Netzwerk vorhandene Netzwerkressourcen gemeinsam
zu benutzen. Auch üblich in kleinen UNIX-Netzen unter NFS
durch gegebene und genommene Verzeichnisse einzelner Hosts |
| Ping |
Abkürzung
für "Packet Internet Groper" (to grope = tasten,
herumtappen) kleines (TCP/IP-) Programm,
um die Erreichbarkeit von Computern im Internet oder anderen
Netzwerken zu testen. Es schickt dazu ein Signal an den
Zielrechner und zeigt an, wie lange es dauert, bis das erhoffte
"Echo" zurückkommt - ähnlich wie beim Sonar eines
U-Bootes. Das hat dem Programm letztlich auch seinen Namen
gegeben.
Die Idee für das Programm hatte Mike Muuss
im Dezember 1983, also lange bevor die Öffentlichkeit
das Wort "Internet" je gehört
hat. Anlass für die Erfindung war ein Netzwerkproblem;
das Programm wird von Spezialisten auch heute noch regelmäßig
benutzt. Sogar Hacker haben dafür eine
Einsatzmöglichkeit gefunden: Sie haben die Signale so
modifiziert, dass damit fremde Rechner blockiert werden
können.
Der Internet-Pionier Mike Muuss ist im
November 2000 bei einem Autounfall gestorben. Sein Programm
"ping" aber ist auf fast allen Computern der
Welt installiert. Muuss hat als einer der ersten das Potenzial
einer weltweiten Rechnervernetzung erkannt hat. |
| POI |
Point of Interconnection
Übergabe-/Zusammenschaltungspunkt zwischen den Netzen
verschiedener Anbieter. |
| PoP |
Point
of Presence werden die Zweigstellen der ISP
genannt, die vor Ort die Einwahl in das Internet ermöglichen.
Oft sind sie mit zusätzlichen Internet-Servern für
Proxy, E-Mail
usw. ausgestattet. |
| POP3 |
Post
Office Protocol ist ein Protokoll, dass es dem Benutzer
erlaubt, seine E-Mail von einem
Mail-Server auf seinen Rechner zu laden.
Dazu werden ankommenden E-Mails in einem „Postkorb”
auf einem Server solange gespeichert, bis der Benutzer sie
auf seinen lokalen Rechner lädt. Aktuell ist die Version
3 (POP3). |
| Port |
nennt sich die
Bezeichnung einer Schnittstelle, die einem Server
im Internet zu erkennen gibt, welcher Internetdienst für
eine ankommende Nachricht genutzt werden muss.
So haben die verschiedenen Dienste bzw. deren Protokolle
unterschiedliche Anschlüsse: FTP 20 und 21, TP 23,
SMTP 25, IGP 70, HTTP 80, IRCP 194 etc. Wird nicht der Standardanschluss
benutzt, wird er an die URL angehängt, z. B. http://www._
_ _.com:8000. Bildlich ist die IP-Adresse die Hausnummer,
der Anschluss die Raumnummer. |
| POTS |
Plain
Old Telephone Service
bezeichnet das 'alte' analoge Telefonsystem |
| PPP |
Point-to-Point
Protocol, Protokolle zur Verbindung von LAN
und WAN |
| PPPoE |
PPP
over Ethernet ist das verwendete Protokoll bei einer Verbindung
über ADSL zum Internet.
Bei ADSL handelt es sich technisch gesehen um eine Standleitung,
also eine permanente Verbindung. Diese werden i. d. R. nach
übertragenem Volumen abgerechnet. Dem gegenüber
werden private Internet-Anschlüsse zeitabhängig
abgerechnet. Damit das auch bei ADSL angewendet werden konnte,
wurde ein neues Protokoll entwickelt, PPPoE, das auf zwei
akzeptierte Standards basiert, PPP und
Ethernet.
Dazu wird das ADSL-Modem, das nach dem so genannten Splitter
geschaltet wird, mit dem Rechner über Ethernet verbunden,
d. h., der Rechner benötigt zwingend eine NIC. Anders
als im LAN ist keine Punkt-zu-Mehrpunkt-
sondern eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung realisiert. Darüber
wird dann die Verbindung mit PPP geregelt, z. B. Identifizierung
und Authentifizierung, Erfassung der Zeiten für die
Rechnungsstellung, Bereitstellung der Internetdienste
usw.
|
| Protokoll |
meint hier Vereinbarungen
über die Art und Weise, wie Daten zwischen verschiedenen
Rechnern ausgetauscht werden, quasi die Sprachen der Rechner.
In Netzwerken mit unterschiedlichen
Plattformen (auch heterogene Netze genannt) wie dem Internet,
kann der Austausch von Daten nur auf einer gemeinsamen Basis
statt finden. Diese Basis bilden Protokolle. Die verschiedenen
Betriebssysteme greifen auf definierte Schnittstellen zu,
z. B. über Ports oder Sockets,
und liefern bzw. holen Daten ab. |
| Proxy |
ist eine Software,
die auf Rechnern an der Schnittstelle von Internet
und Intranet oder auch bei ISP installiert
ist.
Sie dient u. a. dazu, einmal aufgerufene Dateien in einem
Cache zwischenzuspeichern, um bei einem weiteren Aufruf
diese schneller bereitzustellen. Zusätzlich wird dadurch
das Datenvolumen auf den Backbones
des Internet vermindert. |
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Q
| QoS
|
Quality
of Service ist das Aufrechterhalten einer Verbindung
bei gleich bleibender Qualität.
Dies wird bei paketvermittelden Netzwerken durch die Vergabe
von Prioritätsstufen erreicht. Für das Internet
versucht das ATM-Forum in Zusammenarbeit
mit IETF und IEEE dies für ATM und IP einzuführen.
Bei Streaming-Techniken und Internet Telefonie sind dies Voraussetzungen
für eine gleichbleibende Übertragung. QoS ist Bestandteil
von IPv6. |
| Quad |
Eine
Internet-Adresse (IP) besteht aus
vier Quads, die mit einem Punkt voneinander getrennt sind
(etwa 194.211.111.123). |
| Query |
(engl. [An-] Frage)
ist eine Abfrage an eine Datenbank.
Zur Standardisierung hat die von IBMentwickelte Datenabfragesprache
SQL (Standard Query Language) beigetragen.
Da Suchmaschinen ihre Informationen in Datenbanken hinterlegen,
ist ein Suchauftrag auch eine Query.
|
| Quote |
Ein
Zitat - meistens als ein Bezug auf einen bestimmten Textteil
einer Original-E-Mail oder eines Beitrags
in einem Diskussionsforum (Newsgroup), auf
den man antwortet. Ein solches Zitat erkennt man sehr oft
an einem ">" am Anfang der Zeile. Manche E-Mail-Programme
verfügen über eine Quote-Funktion, die dieses Zeichen automatisch
in eine Antwortmail einbindet. |
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R
| Radius |
Remote Authentication
Dial In User Service ist eine Software-basierte Methode
zur sicheren Anmeldung in Netzwerken.
Dabei werden auch mehrere Zugangs-Server
unterstützt, die einen Sicherheitsmechanismus verwenden,
bei dem die Benutzerdaten in einer zentralen Datenbank gespeichert
sind. |
| Remote
Control |
bezeichnet den
Vorgang, bei dem Rechner über eine räumliche Entfernung
gewartet und bedient werden können. Für Unix-Rechner
wird dazu z. B. Telnet genutzt. |
| Repeater |
Gerät
zum Auffrischen der Pakete (Signale) in einem Netzwerk z.B.
Thinethernet zum Verlängern der zulässigen, maximalen Segmentlänge.
Ein typischer Multiport-Repeater für Twisted-Pair-Verkabelungen
ist der Hub. |
| Reverse
Mapping |
nennt sich eine
Anfrage an das DNS, bei der die IP-Adresse
gesendet wird.
Das Ergebnis ist die URL. |
| RFC |
Request
For Comments: seit 1969 begonnene nummerierte Bemerkungen
über das Internet (ursprünglich das ARPANET), z.B. RFC 2516
- Method for Transmitting PPP
Over Ethernet (PPPoE). Einige RFCs wurden zu Standards im
Internet. |
| RJ11 |
6-poliger
Telefon-Stecker/Buchse |
| RJ45 |
8-poliger
Stecker/Buchse, wird z.B. für Telekommunikation (ISDN)
oder Netzwerke (Ethernet/Fastethernet mit Twisted-Pair-Verkabelung)
verwendet |
Router/Routen
(TCP/IP) |
Übergang/Transport
von einem Teilnetz in ein anderes bis zum Ziel der Pakete
bei TCP/IP. Hier gibt
es Software- und Hardwarerouter. Mit Hardwarerouter ist
ein eigenständiges kleines Gerät gemeint, mit Softwarerouter
ein Programm (oder Programme), das unter anderem auf einem
Computer läuft. (IP-)Router fürs Internet sind
in der Lage, Pakete vom Internet ins das lokale Netzwerk
und zurück zu transportieren. Dabei ist es mittels NAT
(IP-Masquerading) möglich, eine vorhandene (dynamische)
Internet-IP-Adresse
auf die IP-Adressen des LANs
aufzuteilen. Bei manchen Routern wird das SUA (Single User
Account) genannt. Zusätzlich ist es auch noch möglich, feste
Internet-IP-Adressen ohne IP-Masquerading über den Router
zu benutzen, z.B. beim Betreiben eines Webservers, der im
LAN sitzt. Seine (nicht-private) IP-Adresse ist und soll
dann auch von Außen sichtbar sein, im Gegensatz zu den IP-maskierten
privaten IP-Adressen. |
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S
| Script
Kiddie |
ist ein Jugendlicher,
der anhand fertiger oder nach Baukastenprinzip zusammensetzbarer
Programme bekannte Fehler in Internet-Software ausnutzt.
Dabei geht es nicht um das Ausspionieren bestimmter Informationen
oder das Beeinträchtigen bestimmter Anbieter. Die verwendeten
Tools spüren eine Schwachstelle innerhalb eines Systems
auf, in dem wahllos Rechner gescannt werden. Mithilfe eines
so genannten Exploits (engl. Ausbeuter) wird eine gefundene
Schwachstelle dann ausgenutzt. Ziel ist es, auf einem Rechner
die Rechte eines Administrators zu bekommen oder eine Backdoor
zu installieren.
Die Systeme werden z. B. für eine DDoS-Attacke genutzt.
|
| SDH
Netz |
Die
Synchronous Digital Hierarchy (SDH) ist ein
1988 vom ITU als weltweiter Standard definiertes Übertragungssystem
auf der Bitübertragungsschicht , das im Bereich der nationalen
und internationalen Weitverkehrsnetze die derzeit bestehende,
konzeptionell veraltete Übertragungsinfrastruktur auf
der Basis von PDH (Plesiochronous Digital Hierarchy) ablöst.
Mit der SDH-Technik lassen sich logische Verbindungen zwischen
den Teilnehmern herstellen. Die Verbindungen werden hergestellt
durch den Netzoperator, der auf Anforderung des Kunden einen
freien Weg sucht und dann die entsprechenden Knoten mittels
des Managements verschaltet. Die Netzwerkmanagement-Funktionen
werden über spezielle für diesen Zweck reservierte
Kanäle (ECC , Embedded Control Channel ) übertragen. |
| SDSL |
Symmetric
Digital Subscriber Line |
| Server |
Ausgezeichneter
Rechner in einem Netzwerk, der für mehrere Clients zentrale
Dienste und Netzwerkressourcen zur Verfügung stellt: gemeinsam
genutzte Verzeichnisse/Dateien, Drucker, Dienste wie DNS
oder DHCP, Benutzerprofile,
PDC etc. Das Wort Server wird auch in der Bedeutung "Serverprogramm"
benutzt genauso wie der Begriff Client. Dass das Internet
aus vielen Servern besteht, bedeutet nicht, daß es zur Definition
des Begriffs Server gehört, daß es ein Rechner ist, der
an das Internet angeschlossen sein muss. Diese einseitige
Definition kann man in den letzten Jahren immer öfter lesen.
(Offenbar können sich manche Leute nicht vorstellen, daß
es Server gibt, die nicht an das Internet angeschlossen
sind ;-) |
| Shasta |
Ein
Produktname von Nortel für einen Router der die
PPPoE/PPP-Session terminiert (mit
Hilfe des LDAP/RADIUS die Einwahl steuert), das Traffic-Shaping
vollzieht und den ATM-PVC terminiert. |
| SMTP |
ist
ein Protokoll der vierten Schicht (application layer) des
TCP/IP-Modells.
Es dient zum Versand der E-Mail
an den SMTP-Server eines ISP und von
da aus durch das Internet bis zum Postkorb des Empfängers.
Dabei können weitere SMTP-Server als Zwischenstationen
benutzt werden.
Als Nachteil dieses Protokolls wird gesehen, dass keine
Authentifizierungs-Mechanismus beinhaltet
ist. Um dennoch nur berechtigte Personen Zugriff auf die
E-Mail zu gewähren, wird eine so genanntes SMTP-after-POP-Verfahren
durchgeführt. Der Benutzer meldet sich erst über
POP an, identifiziert und authentifiziert
sich und erhält erst dann zeitlich begenzt einen
Zugriff auf den SMTP-Server. Erst eine Erweiterung, SMTP-Auth
genannt, enthält solche Mechanismen.
|
| Spam |
frei
übersetzt: Sülze. Müll und Wurfsendungen in elektronischer
Form (E-Mail), oft kommerzieller Art, die
gewöhnlich an viele nicht daran interessierte Empfänger
gesendet werden |
| Spare-Karte |
Ersatz-LIM-Karte.
Bei Bedarf kann der Kunde auf die Ersatzkarte umgeschaltet
werden, falls es zu Problemen mit der LIM-Karte
kommt. |
| Splitter |
trennt die Frequenzen,
die bei ADSL für digitale Daten benutzt werden von
denen für Sprache.
Die für Telefon gebräuchliche 2-adrige Kupferleitung
überträgt sowohl digitale Daten wie Sprache. Dazu
werden unterschiedliche Frequenzbereiche genutzt. Bei POTS
werden bis 20 KHz und bei ISDN bis 120
KHz für die Übertragung der Sprache reserviert.
Der Splitter dient als Frequenzweiche und leitet nur die
Frequenzen ab 138 KHz an das ADSL--Modem weiter.
Im Netzknoten ist ein weiterer Splitter untergebracht,
der die Sprache auf der Leitung zum Teilnehmer mit den
ADSL--Daten überlagert bzw. wieder für das POTS
oder ISDN und dem Breitband-Netzwerk trennt. Dazu ist
es notwendig, dass die Leitung nur von einem benutzt wird.
Liegt ein so genanntes Leitungsmultiplexing vor oder ist
die Verbindung aus LWL, kann ADSL nicht genutzt werden.
|
| Stinger |
Ein
Produktname von Lucent Technologies für einen ATM basierenden
DSL-Access-Multiplexer (DSLAM) |
| STM
1 |
Die
STM (synchronous transfer mode) 1 ist eine Leitung mit einer
Übertragungbandbreite von 155 Mbit/s. Eine STM 1 dient
zur Anbindung ganzer Städte oder Regionen. |
| STP |
Shielded
Twisted Pair = abgeschirmtes Top-Kabel
klassisches Netzwerkkabel für Ethernet/Fastethernet mit
RJ45-Anschlüssen |
| Switch |
geswitchter
Hub: Netzwerkverteilungspunkt für Ethernet/Fastethernet/Gigabit-Ethernet,
der Verbindungen zwischen Netzwerkkomponenten gezielt herstellt
z.B. mittels der Kenntnis der einzelnen MAC-Adressen |
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T
| TAE |
Telefon-Anschluss-Einheit,
die normale "Telefondose" der Telekom |
| TAL |
Teilnehmeranschlussleitung |
| TCP/IP |
Transmission
Control Protocol/Internet Protocol
Eine Sammlung von (paketorientierten) Netzwerkprokollen
und Regeln für große Netze. TCP/IP ist routingfähig und
ist die Grundlage des Internets. |
| Thin
ethernet-kabel |
Koaxialkabel
(RG58) für Ethernetverkabelung mit BNC-Anschlüssen |
| Token
Ring |
ist eine Netzwerk--Topologie,
die von IBM für eigene und fremde Geräte angeboten
wird.
Während es logisch eine Ring-Topologie ist, wird die
Verkabelung sternförmig ausgeführt. Es wird deshalb
auch als "Star Shaped Ring" bezeichnet.
Der Zugang zum unidirektional benutzten
Übertragungsmedium wird über das Token Ring
Verfahren geregelt, das im Standard 802.52 des IEEE beschrieben
ist.
An die zentrale Steuereinheit, Ringleitungsverteiler
(engl.: Multistation Access Unit, MAU) genannt, werden
die Endgeräte mit Lobe-Kabeln angeschlossen (lobe,
engl. Ausbuchtung; die Kabel werden wegen ihres Aussehens
so benannt). Dies sind STP-Kabel, i. d. R. IBM Type 1
mit IBM-Datensteckern, mit zwei verdrillten Doppeladern
mit einer maximalen Länge von 100 m. In einem Ring
können bis zu 256 Endgeräte in der 4-Mbps-
und bis zu 136 in der 16-Mbps-Variante angeschlossen werden.
Die Ringleitungsverteiler können
mit so genannten Trunk-Kabeln (trunk, engl. Stamm) verbunden
werden, die bis zu 2 km lang sein dürfen. Wird ein
Trunk-Kabel mit LWL angewendet, kann
die Ausdehnung fast ohne Einschränkung gesteigert
werden.
|
| Top
Level Domain |
kurz
TLD, die oberste Domain im Internet. Sie steht in einer
Internetadresse (besser gesagt im Hostanteil einer Internetadresse)
ganz rechts. Internetadressen - der Hostanteil ist gemeint
- werden nämlich von rechts nach links
gelesen, z.B. http://www.adslhilfe.de/,
1) die TLD = de, 2) dann die weitere (Sub)Domain
adslhilfe etc. Die Punkte dazwischen dienen zur
Trennung.
Typische Beispiele für TLD (Top Level Domain) sind:
de at ch
fr it nl
(für Deutschland Österreich Schweiz Frankreich Italien Niederland),
also die TLD, die den sogenannten Ländercode darstellt -
kurz ccTLD (ks=country Code), Weitere TLD-Beispiele sind:
net org com gov edu
Die TLD dient zur notwendigen Gliederung
im Internet. Die TLD dieser Seite (adslhilfe.de) ist de. |
| Tunneling |
Bei
diesem Verfahren wird ein Protokoll in ein anderes eingepackt
und nach erreichen des Zielnetzes wieder entpackt (getunnelt).
Dieses wird z.B. in dem Fall eingesetzt, wenn zwei Netze
die neue Internet Protokoll Version (IPv6)
benutzen, aber das Verbindungsnetz zwischen ihnen nur die
alte IP-Version unterstützt (IPv4).
Dann werden alle IPv6-Pakete die zum anderen Netz geschickt
werden zuerst in IPv4 Pakete eingekapselt. |
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U
| Upstream |
Bandbreite
vom Anwender zum Internet ("Upload") |
| URL |
Uniform
Ressource Locator (oder Location), die URL ist die eindeutige
Internetadresse (ein Pfad im Internet), die im Internet
immer gleich ist, egal was sich dahinter lokal beim Webhoster
der URL verbirgt. Sie besteht aus dem Hostanteil, der unter
anderem die TLD enthält
und aus möglichen weiteren Verzeichnissen (Directories bzw.
Folders), die mit Schrägstrichen (englisch: slash)( /
) voneinander getrennt werden. Das Schlusslicht einer URL
bildet dann die Angabe einer Datei oder eines Verzeichnisses.
Die URL einer Gif-Datei auf adslhilfe.de ist zum Beispiel:
http://adslhilfe.de/screen/raspppoe/task_ani.gif
Dabei ist der Anteil http:// nur die Angabe
des Protokolls (nämlich hypertext transfer protocol für
das WWW) und kann heutzutage in den Browsern weggelassen
werden. Der Hostanteil ist adslhilfe.de
oder auch www.adslhilfe.de . Danach folgt
die Angabe von Verzeichnissen screen und
raspppoe, die mit Schrägstrichen /
voneinander abgetrennt werden. Ein Missverständnis, das
immer wieder auftaucht, ist die Frage nach der Groß- und
Kleinschreibung im Internet. Die allgemeine Regel ist aber
relativ einfach. Beim Hostanteil der URL wird nicht
zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden: So kann
man also genauso adslhilfe.de wie ADSLHILFE.de
verwenden.
Bei dem Rest der URL, der Angabe der Verzeichnisse bzw.
der Datei, wird im allgemeinen zwischen Groß- und
Kleinschreibung unterschieden. Das hängt davon ab, welches
Betriebssystem beim Webhoster der URL eingesetzt wird. Unix
(Linux) unterscheidet knallhart zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Einige Webhoster setzen unter Unix (Linux) Programme (Dämonen)
zur Übersetzung der verschiedenen Groß- und Kleinschreibungen
von Verzeichnissen und Dateien ein. Genauso wie beim Hostanteil
einer URL spielt die Groß- und Kleinschreibung bei einer
Emailadresse keine Rolle. So sind support@adslhilfe.de
und Support@ADSLHILFE.de
zwei mögliche Schreibweisen einer Emailadresse.
2 Bemerkungen noch:
- Beim Hostanteil einer URL kann man
oft das www weglassen. Man kann also
statt http://www.adslhilfe.de/
auch adslhilfe.de
verwenden.
Vorsicht: Das gilt nicht immer!
- Die Tatsache, daß man bei einigen URL
den Start-Dateinamen weglassen kann, liegt daran, daß
eine automatische Umlenkung (symb. Link) vorgenommen
wird. So wird bei der schlichten Angabe von adslhilfe.de
z.B. nach einer vorhandenen Datei home.htm(l),
homepage.htm(l), index.htm(l),
welcome.htm(l) etc. gesucht.
(Die Liste der gültigen, verfügbaren Dateien (inkl.
Reihenfolge) kann man sich vom Webhoster geben lassen.)
Die Eingabe von adslhilfe.de bedeutet
dann nichts anderes als adslhilfe.de/index.html
|
| UTP |
Unshielded
Twisted Pair = nichtabgeschirmtes Top-Kabel
klassisches Netzwerkkabel für Ethernet/Fastethernet mit
RJ45-Anschlüssen |
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V
| VDSL |
Very
High-Bit-Rate Digital Subscriber Line |
| Verbindungs-Nummer |
Diese
Verbindungsnummer besteht aus dem Kanal- und dem Pfad-Bezeichner
(virtual channel id und virtual path id). |
| VoDSL |
Voice
over DSL - Internet-Telephonie |
| VPN |
Virtual
Private Networking
sichere (kodierte) Methode zum Verbinden zweier Rechner
über eine beliebige (unsichere) Internetverbindung (TCP/IP)
(siehe PPTP, Tunnelprotokoll) |
| VST |
Abkürzung
für Vermittlungstelle, ein Begriff aus der analogen
Zeit, der aber auch heute noch von vielen verwendet wird. |
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W
| WAN |
Wide
Area Network (Weitverkehrsnetzwerk, z.B. Internet) |
| WDM |
Wavelength Division
Multiplexing ist ein Multiplex-Verfahren für die Datenübertragung
auf Lichtwellenleiter (Glasfaser), bei
der zwischen 51,84 Mbps und 2,5 Gbps
erreichbar sind.
Diese Technik findet bei Backbones
Anwendung. |
| WWW |
World
Wide Web
Hauptbereich des Internets via HTTP |
zurück zum Anfang
X
| xDSL |
Sammelbezeichnung
für die verschiedenen DSL-Dienste |
| XON/XOFF |
sind Steuerzeichen,
die z. B. ein Modem für die Kontrolle
des Datenflusses benutzt. |
zurück zum Anfang
Y
| Yetties |
ist
die Bezeichnung für die so genannte Internet-Elite.
Als Kennzeichen werden ihnen ein Alter zwischen zwanzig
und dreißig, Schnelligkeit, Flexibilität und
die freiwillige Arbeit nachts und am Wochenende sowie die
Selbst-Definition über eine Beschäfigung in der
IT-Branche zugewiesen. |
| Y-Modem |
ist ein älteres
Datentransfer-Protokoll. Es benutzt Blocklängen von
1 KB und kann mehr als eine Datei während einer Sitzung
übertragen. Es wird noch von einigen BBS genutzt. |
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| Z3 |
Erste
von Konrad Zuse entwickelte Rechenanlage, die zur Programmsteuerung
eingesetzt wurde (1941- 1943). |
| Zeitlimit |
Beim
Einloggen in einer Mailbox erhält jeder Benutzer ein Zeitlimit,
welches die maximale Aufenthaltszeit in der Mailbox festlegt.
Das Zeitlimit kann vom Level / der Bedeutung des Benutzers
(Gast, Kunde, Vertriebspartner, Mitarbeiter) abhängig sein. |
| Zone |
bezeichnet einen
Bereich einer oder mehrerer Domains,
für den ein Name-Server des DNS zuständig ist.
Um den Datenverkehr bei den Zugriffen auf Name-Servern
möglichst gering zu halten, ist das Internet in Zones
eingeteilt, für die mindestens zwei Name-Server zuständig
sind. Die Redundanz ergibt sich aus Sicherheits- und Belastungsgründen.
Fällt der primäre Server aus oder ist durch Überlastung
keine Antwort möglich, wird der sekundäre angesprochen.
|
| Zone-C |
steht
für "Zonen-Kontakt"
Person, die den Nameserver (DNS) betreut,
auf dem eine Domain eingetragen ist. |
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